1200 Jahre Gunzenhausen – farbenfrohes Momoshi-Kunstwerk für das Rathausfoyer

Gunzenhausen (red). „Überraschend“, „einnehmend“, „fesselnd“ oder „einfach toll“ – die ersten Besucherinnen- und Besucherstimmen zur Momoshi-Kunst im Foyer des Gunzenhäuser Rathauses hätten euphorischer nicht sein können. „Es ist ein kleines Spiel mit den Widersprüchen, denn eine Behörde gilt eher als spaßbefreiter Raum“, so Erster Bürgermeister Karl-Heinz Fitz. „In Gunzenhausen möchten wir dieses Vorurteil aushebeln. Unser Rathaus soll für Bürgerinnen und Bürger, aber auch für alle Gäste ein angenehmer und symphytischer Ort der Begegnung sein.“ Wie das gelingen kann? Anlässlich des Gunzenhäuser Stadtjubiläums hat der renommierte Streetart- und Multimediakünstler Momoshi eine Wand im Eingangsbereich in seiner ganz eigenen Momoshi-Art bemalt und gestaltet. Herausgekommen ist einzigartige moderne Kunst im öffentlichen Raum.

Der gebürtige Ungar kümmert sich nicht um künstlerische Konventionen oder Vorgaben. Seine Bilder strotzen nur so vor Details, es gibt überall etwas zu entdecken. Es finden sich kleine Gesichter, Zahnräder oder Herzen – eigentlich sind es viele Bilder in einem Bild. Mit einem kurzen Blick ist es in der Regel nicht getan, ein „Momoshi“ muss wirken und entwickelt dadurch seine ganz eigene Stimmung. „Der Künstler hat sich wirklich selbst übertroffen“, betont Erster Bürgermeister Karl-Heinz Fitz. „Wer am Kunstwerk vorbeiläuft, muss einfach lächeln, so lebensbejahend und fröhlich wirkt das Motiv. Für unser Stadtjubiläum hätten wir uns kein schöneres Bild wünschen können.“

Das Momoshi-Kunstwerk im Rathaus-Foyer kann zu den gewohnten Öffnungszeiten kostenlos besichtigt werden. Nähere Informationen zur Stadtverwaltung Gunzenhausen erhalten Sie unter www.gunzenhausen.de. Alles rund um das Stadtjubiläum finden Sie unter www.1200-gunzenhausen.de. Auf der Homepage ist zudem ein Zeitraffer-Video vom Entstehungsprozesses des Kunstwerks zu sehen.

Bildunterschrift: (v.l.) „Momoshi1“: Künstler Momoshi erklärt Stadtbaumeisterin Simone Teufel, Tourismuschef Wolfgang Eckerlein und dem Ersten Bürgermeister Karl-Heinz Fitz sein Kunstwerk. Foto: Stadt Gunzenhausen

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