Besuch der Altmühlfranken-Schule in Weißenburg

WEISSENBURG (RED). Der Stimmkreisabgeordnete Manuel Westphal hat die Altmühlfranken-Schule in Weißenburg besichtigt und führte ein Gespräch mit dem Schulleiter Hans Christian Pfaller über die aktuelle Situation der Schulen, die Kinder mit erhöhtem Förderbedarf unterrichten.

Während einer einführenden Gesprächsrunde erörterte Westphal gemeinsam mit Pfaller ganz allgemein das Thema Inklusion und die Unterstützungsmöglichkeiten von Kindern mit erhöhtem Förderbedarf. Pfaller erklärte dem Abgeordneten den Schulalltag in der Altmühlfranken-Schule und welche Herausforderungen alltäglich warteten. Außerdem stellte der Mobile Sonderpädagogische Dienst (MSD) in Person von Mathias Schwemmlein seine Arbeit zur Unterstützung von Grund- und weiterführenden Regelschulen vor.

Natürlich nutzte der Abgeordnete auch die Chance, sich das moderne Schulhaus genauer anzusehen. Das Gebäude mit seiner großzügigen räumlichen Gestaltung bietet optimale Vorrausetzungen für eine ideale Lernatmosphäre. Digitale Aufbereitungsmittel wie Whiteboards, Beamer und Computerräume gehören in der Altmühlfranken-Schule zur Grundausstattung, die von den Schülern nach einer kurzen Einübungsphase sehr gut angenommen und benutzt werden. „Es freut mich, dass der Einsatz der digitalen Medien auf eine positive Rückmeldung der Kinder stößt und diese somit Lerninhalte gut vermittelt bekommen. Der Freistaat Bayern unterstützt die Träger bei der Ausstattung mit einem eigenen Förderprogramm“, so der Stimmkreisabgeordnete Manuel Westphal.

Über 300 Kinder sind an den verschiedenen Standorten der Altmühlfranken-Schule im Landkreis untergebracht. Weißenburg stellt mit dreizehn Klassen den größten Standort dar. Außerdem gibt es noch jeweils vier Klassen in Treuchtlingen und Gunzenhausen. Gemeinsam mit verschiedenen Trägern wird auch eine Schulvorbereitende Einrichtung (SVE) in Weißenburg und Wald angeboten.

Im Zuge des Rundgangs durch die Schule konnte sich Westphal einen Einblick in den Schulalltag von zwei Klassen verschaffen. In der 1. Klasse zeigten die Kinder anhand einer Ostergeschichte mit „Hase Hoppel“ ihr Können in Mathe, Kunst und Deutsch. Westphal ließ es sich nicht nehmen, am Whiteboard mit Unterstützung der Schüler selbst eine Aufgabe zu lösen.

Die achte Klasse hielt am Besuchstag Referate über ihre Berufspraktika, die die Schüler in unterschiedlichen Betrieben wie einem Elektroinstallateur oder einer Tierarztpraxis in der Region abgeleistet hatten. Der Einstieg in das Berufsleben wird mit Praktika während der Schulzeit und einer Berufseinstiegsbegleitung erleichtert. Nach dem regulären Schulbesuch besteht die Möglichkeit eines Berufsvorbereitungsjahrs (BVJ) und Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen (BVB).

Abschließend wurde die kleine, aber dennoch nicht unwichtige Frage geklärt, worum es wirklich in der Schulausbildung geht. Hans Christian Pfaller betonte: „Die Antwort darauf sind natürlich die Kinder, die nach ihren individuellen Fähigkeiten gefördert und geschult werden müssen, um sich in ihrem Umfeld wohlzufühlen.“

Bildunterschrift: MdL Westphal und eine Schülerin der ersten Klasse üben sich am Whiteboard. Foto: Büro Westphal

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