Buß- und Bettag als Kindermitbringtag im Landratsamt

Weißenburg (red). Erstmalig wurde dieses Jahr im Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf für die Kinder von Beschäftigten ein Kindermitbringtag am schulfreien Buß- und Bettag angeboten. Eingeladen waren alle Kinder von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landratsamts, die die 1. bis 4. Klasse besuchen. Dazu hat die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Agnes Müller ein buntes und abwechslungsreiches Programm erstellt.

Was macht ein Landrat oder wo arbeiten Mama und Papa? Am Buß- und Bettag hatten die Kinder der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Nachdem sich die Kinder bei einem Spiel näher kennengelernt hatten und mit der Buttonmaschine des Kreisjugendrings ihre eigenen Namensschilder gebastelt hatten, besuchten sie Landrat Manuel Westphal in seinem Büro. Dort erklärte er den kleinen Gästen einiges über die Aufgaben eines Landrats und eines typischen Tagesablaufs. Außerdem konnten die Kinder an einer Landkreiskarte zeigen, in welchen Orten sie wohnen, durften am Schreibtisch sitzen und bekamen das Buch „Was macht mein Landkreis“ als Geschenk.

Nach einer gemeinsamen Brotzeit mit Brezen, Obst und Getränken machte sich die ganze Gruppe frisch gestärkt auf den Weg zur Freiwilligen Feuerwehr in Weißenburg. Dort wartete bereits der Jugendwart Thomas Struller auf die Gruppe. Zusammen mit Kindern der Agentur für Arbeit Weißenburg, die ebenfalls einen Kindermitbringtag ausgerichtet hat, erfuhren die Kinder bei einer Führung viel über die Aufgaben der Feuerwehr, durften Helm und Jacke anprobieren und durften sich das Feuerwehrauto auch ganz genau ansehen. Selbstverständlich durften die Kinder auch selbst hinter dem Steuer des Feuerwehrautos sitzen und auch mal austesten, wie schwer ein Atemschutzgerät tatsächlich ist. Thomas Struller zeigte auch, wie ein Atemschutzträger ausgerüstet sein muss, wenn er im Einsatz ist und erklärte wie man sich in einem Notfall richtig verhält.

Dann durften die Kinder selbst zur Spritze greifen und versuchen Bälle von Pylonen zu spritzen, während ein anderes Kind mit der Kübelspritze pumpen musste. Doch das absolute Highlight des Tages folgte zum Schluss: Alle Kinder durften mit der Drehleiter ganz nach oben fahren und einen herrlichen Ausblick auf Weißenburg genießen. Als kleine Erinnerung gab es für die Kinder noch eine Überraschungstasche mit Bastelbögen für Feuerwehrautos.

Mit viel Eifer und Kreativität bemalten die Kinder anschließend zurück im Amt Stoffbeutel, die den Eltern beim Abholen stolz präsentiert wurden. Wer wollte, durfte dann noch den Arbeitsplatz von Mama oder Papa besuchen.

„Insgesamt war es ein toller, abwechslungsreicher und informativer Tag für die Kinder und es bereitete allen großen Spaß!“, so die Gleichstellungsbeauftragte Agnes Müller, die an diesem Tag tatkräftig von Niklas Eisen, Auszubildender am Landratsamt, unterstützt wurde. Und auch Landrat Manuel Westphal ergänzt: „Gerne werden wir diesen Kindermitbringtag auch im nächsten Jahr wieder anbieten und so einen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen leisten.“

Bildunterschrift: Die Kinder durften im Büro von Landrat Manuel Westphal zeigen, wo sie wohnen und dem Landrat ihre Fragen stellen. Foto: Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen  

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