CSU-Ortshauptversammlung fand statt

Gunzenhausen (red).  Die CSU hat alle Mitglieder des Ortsverbandes zur Hauptversammlung nach Unterwurmbach geladen. Im Gasthaus zur Linde in Unterwurmbach wurden vom Ukrainekrieg bis zur Gunzenhäuser Jugendarbeit viele Themen ausgiebig diskutiert.

Der Ortsvorsitzende Manuel Blenk begrüßte zu Beginn die anwesenden Mitglieder und Unterstützer der CSU in Gunzenhausen. Blenk, der das Amt vor einem Jahr von seinem Vorgänger Friedrich Kolb übernommen hatte, ist kein unbekannter in Gunzenhausen. Er war lange Jahre in bei den Kerwabuam, im Stadtmarketingverein und den Handballern aktiv. Die Anwesenden warten gespannt auf die Worte des neuen Vorsitzenden. Blenk ist nicht
neu in der CSU, aber die Fußstapfen des Vorgängers Friedrich Kolbs sind groß. „Ich finde wir haben den Start der neuen Vorstandschaft gut gemeistert. Trotz Corona.“, beginnt Manuel Blenk seinen Bericht des Vorsitzenden auf der Jahreshauptversammlung.

Zunächst begrüßte Blenk die anwesenden Mandatsträger und Vertreter der Partei. Mit Karl-Heinz Fitz und Friedrich Kolb seien der Erste und Dritter Bürgermeister der Stadt Gunzenhausen vertreten. Auch Manfred Pappler sen. begrüßte Blenk in seiner Funktion als Fraktionsvorsitzender. Ausdrücklich nannte er auch die beiden überregionalen Mandatsträger Artur Auernhammer (MdB) und Alfons Brandl (MdL). Artur Auernhammer und Alfons Brandl setzten sich konstant im Bundestag und Landtag für die Region ein, so Blenk. Später werde man auch noch Berichte der beiden hören. Es sei schön, dass sich beide Zeiten nehmen konnten. Darüber hinaus dankte er auch dem neuen CSU-Kreisgeschäftsführer Denis Glotz, der die Landkreis-CSU vertrat. Dieser sei als Gunzenhäuser nun in zentraler Stelle in der Kreis-CSU aktiv. Damit habe man einen guten Mann an wichtiger Stelle, so Blenk. Auch freue sich über den Besuch Mr. Europas, Dr. Ingo Friedrich, der wichtiger Teil der CSU auf allen Ebenen sei.

Anschließend ließ Manuel Blenk das vergangene Jahr Revue passieren. „Präsenzveranstaltungen waren aufgrund der Corona-Regulationen oft nur schwer umsetzbar.“, erklärte der Ortsvorsitzende. Und dennoch habe man alle Gelegenheiten dazu genutzt. So hielt man zwei Ortsvorstandssitzung zusammen mit der Stadtratsfraktion ab, bei der alle Neumitglieder willkommen geheißen wurden. „Das ermöglichte direkte kommunalpolitische Arbeit für alle Interessierten.“, merkte Manuel Blenk an. Dieses Konzept sei gut angenommen worden und werde im nächsten Jahr unbedingt weitergeführt. Im Bundestagswahlkampf sei man als Ortsverband im Kreisverband vorne mit dabei gewesen. „Wir haben Artur besonders gut unterstützt im Wahlkampf.“ Einige wenige hätten sich bei der Anwesenheit im Bundestag besonders hervorgetan. So seien besonders Jürgen Stäblein, Inge Meier und Denis Glotz fleißige Wahlkämpfer gewesen. Den Genannten gebühre besondere Anerkennung für ihren Einsatz im Bundestagswahlkampf, dankte Blenk.

Darüber hinaus habe man im Ortsverband im letzten Jahr viel Sachpolitik betrieben. So sei beispielsweise das Neugebiet Reutberg III ein vielbesprochenes Thema im Ortsverband gewesen. Auch die Bahnreaktivierung mit Wassertrüdingen oder die E-Zugverbindung zu Pleinfeld seien spannende Entwicklungen gewesen. Erklärtes Ziel des Ortsverbandes sei nach wie vor eine Direktverbindung nach Nürnberg sicherzustellen, so Blenk. Das würde Lebensqualität in Gunzenhausen steigern und die Anbindung ins wichtige Wirtschaftszentrum Nürnberg immens verbessern. Eine solche Direktverbindung biete für berufstätige Pendler mit Wohnsitz in Gunzenhausen eine gute Alternative zum Auto.

Entsprechend informiert wurden die Mitglieder auch über das Konzept der neuen Mobilitäts-GmbH in Gunzenhausen. Hierdurch werde der ÖPNV nicht mehr innerhalb der Stadtwerke, sondern als eigenständiges, aber städtisches Unternehmen ausgegliedert. Das biete für die Stadtwerke und Bürger viele Vorteile. Die neue Mobilitäts-GmbH solle einen bestmöglichen Ausbau des ÖPNV in Gunzenhausen sicherstellen. Neben einer gut
ausgebauten ÖPNV-Struktur wolle man als Ortsverband auch die Jugendarbeit in Gunzenhausen reformieren. „Wir setzen hier auf die JU mit ihrem Ortsvorsitzenden Manfred Pappler jun., die gemeinsam mit uns ein Positionspapier ausarbeiten.“, merkte Blenk an.

Die Jugendarbeit müsse transparenter und zeitgemäßer werden. Es müsse genau nachvollziehbar sein, was verschiedene Funktionsträger der Stadt leisteten. Zum Ende der Veranstaltung stellte der Ortsschatzmeister Arno Dernerth den Kassenbericht vor. Dernerth erläuterte den Anwesenden die Kassenführung und wurde anschließend auf Vorschlag der Kassenprüfer einstimmig durch die Mitglieder entlastet. „Lieber Arno, vielen Dank für die
großartige Ausführung dieses zeitintensiven Amtes“, beendete Blenk den offiziellen Teil. Er wünsche allen Anwesenden noch gute Gespräche im inoffiziellen Teil und freue sich über eine Fortsetzung der bisherigen Arbeit als Ortsvorsitzender.

Bildunterschrift: CSU-Ortsverband mit Ortsvorsitzenden Manuel Blenk, Kreisgeschäftsführer Denis Glotz sowie Mr. Europa Dr. Ingo Friedrich, Bürgermeister Fitz und Manfred Pappler. Foto: CSU Gunzenhausen/ Denis Glotz

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