Treuchtlingen/Heideck (red). Ein ganz anderes Osterfest haben wir alle in diesem Jahr erlebt: Kein großes Familienfest, keine Besuche bei älteren Verwandten. Was wir bereits als Einschränkung empfinden, ist für die Hochbetagten in den stationären Pflegeeinrichtungen der Region ein großer Einschnitt. Sie alle mussten in diesem Jahr Ostern alleine, ohne einen Besuch der Enkel oder Urenkel, ohne die eigenen Kinder verbringen.

Wir denken an Euch!

„Ich will nicht, dass die alten Menschen an Ostern so traurig sind, weil niemand sie besucht“, sagt Lucy. Viele der Kinder, die vom BRK in den Notgruppen betreut werden, wollten helfen und sich in Zeiten der Corona-Krise für andere einsetzen. Sie vermissen ihre Großeltern und können gut nachempfinden, wie es den Menschen in den Seniorenheimen gerade geht.

Schnell war der Entschluss gefasst: Ostern sollte für die Bewohner in den BRK-Seniorenheimen Treuchtlingen und Heideck trotz der Besuchsverbote in den Einrichtungen etwas ganz Besonderes werden. Briefe wurden geschrieben, Bilder gemalt, Osternestchen gebastelt.

Die BRK-Familie hält zusammen

„Wir waren total gerührt, dass die Kids nicht nur für unsere Senioren, sondern auch für uns Mitarbeiter eine Osterüberraschung dabei hatten“, erzählt Marina Schwenk, Einrichtungsleitung in Treuchtlingen und betont, wie wichtig es in der aktuellen Situation sei, dass der Kontakt „nach draußen“ durch solch schöne Gesten erhalten bleibe und sich die Bewohner nicht vergessen fühlen.

Bildunterschrift: Die Kinder in den BRK-Kitas bastelten Osterüberraschungen für Senioren. Foto: BRK Südfranken

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