Grünes Licht für neues Wirtschaftsgebäude der Bepo Eichstätt:

Eichstätt (red).  Weißenburg. Die II. Bereitschaftspolizeiabteilung forciert den Neubau eines Wirtschaftsgebäudes am Standort Eichstätt. Nachdem die Planungen zur Errichtung eines Ersatzneubaus unterhalb des bestehenden Gebäudes bereits 2017 anliefen und schrittweise vorangetrieben wurden, hat nun der Haushaltsausschuss im Bayerischen Landtag in seiner Sitzung am Mittwoch grünes Licht für das Projekt gegeben, wie Wolfgang Hauber, der Innenpolitische Sprecher der FREIEN WÄHLER-Landtagsfraktion mitteilt. „Ich freue mich sehr, dass der Haushaltsausschuss seine Unterstützung zugesagt hat und damit der Polizeistandort Eichstätt wieder gestärkt wird“, unterstreicht Hauber.

Für das Projekt werden 38.400.000 Euro veranschlagt – inklusive prognostizierten Baukostensteigerungen und Risikokosten. Das bestehende Gebäude aus dem Jahr 1898, in welches die Großküche und der gemeinsame Speisesaal integriert sind, weist erhebliche bauliche Mängel auf und reicht für die mittlerweile rund 1.400 Beschäftigten nicht mehr aus. Bei einer Besichtigung im vergangenen Jahr hatte sich der als innenpolitische Sprecher für das Polizeiwesen zuständige Hauber bereits mit seiner Kollegin Eva Gottstein, der Ehrenamtsbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung FREIE WÄHLER Landtagsfraktion und dem haushaltspolitischen Sprecher Bernhard Pohl ein Bild vor Ort gemacht und im Gespräch mit dem Leitenden Polizeidirektor Manfred Gigl festgestellt, dass ein Neubau notwendig ist.

Im Zentrum der Planungen steht die Erhöhung der Sitzplatzkapazitäten, um die Anzahl der Verpflegungsschichten so zu reduzieren, dass dreimal täglich bis zu 1.000 Essensportionen angeboten und auch größere Einsatzeinheiten versorgt werden können. Knapp über eintausend Polizistinnen und Polizisten befinden sich derzeit in Ausbildung oder Einsatzstufe. Die Errichtung eines Raumes für Lunchpakete, die von jeder Beamtin und jedem Beamten individuell zusammengestellt werden können, verhindert zudem die Verschwendung von Lebensmitteln. Darüber hinaus soll das bestehende Gebäude für anderweitige Nutzungen erhalten bleiben und großflächige Photovoltaikinstallationen für die Erzeugung nachhaltiger Energie sorgen. „Die Polizeiarbeit gehört zu den Kernaufgaben des Freistaates“, betont Eva Gottstein. „Es ist daher unsere Aufgabe, für funktionierende Rahmenbedingungen zu sorgen.“ Hauber macht deutlich: „Unsere Beamtinnen und Beamten sind wichtige Stützpfeiler unserer Gesellschaft. Sie verdienen es, von modernen und zukunftsgerichteten Verpflegungs- und Arbeitsmöglichkeiten zu profitieren“. Das Projekt lege besonderen Wert auf Nachhaltigkeit und nehme damit auch eine Vorbildrolle ein, erläutert Hauber. So strebe man eine minimierte Versiegelung und CO2-Reduzierung an. Durch den Einsatz von Holz sowie eine Dach- und Fassadenbegrünung werde nachhaltiges Bauen gefördert.

Foto: Brigitte Dorr

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