Imagekampagne zur Unterstützung von musikalischen Großveranstaltungen und Festivals nach der Coronapandemie

Weißenburg (red).  Auf Initiative des FREIE WÄHLER-Landtagsabgeordneten Wolfgang Hauber möchte die bayerische Staatsregierung dem durch Corona schwer gebeutelten Kulturbetrieb gezielt zur Seite stehen. Im Rahmen einer Imagekampagne sollen spartenübergreifend all seine Facetten und Ausprägungen vom Theater über das klassische Konzert und die Oper bis hin zu Popkonzerten und Musikfestivals beworben werden. „Auf diese Art und Weise können wir den Kulturverantwortlichen übe finanzielle Hilfsprogramme und Unterstützungsleistungen hinaus auch ideell zur Seite stehen“, betont Wolfgang Hauber. Dies wurde nun nach einem Antrag der
FREIE WÄHLER Fraktion beschlossen.

Bereits Ende letzten Jahres haben die drei mittelfränkischen Abgeordneten Wolfgang Hauber, Gabi Schmidt und Prof. (Uni Lima) Dr. Peter Bauer einige Veranstalterinnen und Veranstalter von großen Festen, Konzerten und Festivals aus Mittelfranken nach München eingeladen, um sich über die aktuelle Situation in der Branche auszutauschen. So waren neben den Organisatoren des „Summer Breeze Open Airs“, des „Taubertal Festivals“ auch die Initiatoren des „Heimspiel Festivals“ und des „Burning Beach Brombachsee“ vertreten, die im Maximilianeum mit Mitgliedern der FREIE WÄHLER Fraktion über die aktuelle Lage, die Herausforderungen und die Zukunft der Veranstaltungen diskutierten. Die konstruktiven Gespräche kamen zu dem Ergebnis, dass Bayerns Veranstaltungsbranche weiterhin große Zukunftssorgen umtreiben. Die Fraktion der FREIEN WÄHLER sah dies als Ausgangspunkt, weitere Unterstützung der Branche aktiv voranzutreiben. Bereits Mitte November 2021 wurde folgender Beschluss gefasst: Die Staatsregierung wird aufgefordert, alles mit Blick auf die pandemische Lage
Mögliche und Verantwortbare zu tun, um geimpften und genesenen Personen mittels 2G-Regel zu ermöglichen, im Sommer 2022 Open-Air-Kulturfestivals besuchen zu können. „Diese Kampagne kann mithelfen, das verlorengegangene Vertrauen möglichst bald zurückzugewinnen“, unterstreicht Initiator Wolfgang Hauber.

Im Zentrum stehe der Ansatz, gezielt für das breite Spektrum und das Angebot der bayerischen Kulturszene zu werben. „Die kürzlich beschlossenen Öffnungsschritte und die einhergehende Erhöhung der Kapazitätsauslastung in kulturellen Veranstaltungen auf 75% bilden ein zentrales Signal für die Branche mit einer großen Perspektivwirkung“, erklärt Hauber weiter. Die vielzähligen Absagen von Kulturveranstaltungen, die durch das dynamische Infektionsgeschehen notwendig wurden, stellten eine erhebliche Erschwernis für die ganze Festivalbranche dar. Neben Hilfsprogrammen für den Bereich der Kulturbranche wurde vonseiten der Kulturverantwortlichen immer wieder kommuniziert, dass die Herstellung von größtmöglicher Planungssicherheit und die Wiedergewinnung des in der Pandemie verlorenen Vertrauens ein wesentlicher Faktor zur Unterstützung der Branche innerhalb der Bevölkerung sei. Ein frühzeitiger Kauf von Tickets für das Kulturjahr 2022, der die durch die Coronapandemie schwer belastete Branche unterstützen könnte, ist wesentlich davon abhängig, dass es klare Vorgaben gibt. Diese sollen sicherstellen, dass Festivals auch tatsächlich unter bestmöglichem Infektionsschutz stattfinden können. „Denn die Weiterentwicklung der kulturellen Vielfalt ist mir ein besonderes Anliegen“, betont Hauber.

Bildunterschrift: Die Abgeordneten Wolfgang Hauber, Gabi Schmidt und Prof. (Uni Lima) Dr. Peter Bauer hatten Ende letzten Jahres mittelfränkische Veranstalter und Initiatoren zu konstruktiven Gesprächen in den Landtag eingeladen. Foto: Abgeordnetenbüro Wolfgang Hauber

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