Mehr als nur wickeln – Praxisnahe Erzieherausbildung

Gunzenhausen (red).Der letzte Jahrgang des Sozialpädagogischen Praktikums (SPS) war vom 7. bis 11. Februar 2022 wieder zum Theorieunterricht an der Fachakademie für Sozialpädagogik der Stiftung Hensoltshöhe präsent. Neben Fächern wie Pädagogik, Psychologie, Recht oder Gesundheit wurden die Praktikanten auch in der Säuglingspflege unterrichtet.

Margareta Naumann, die das Lernfeld Säuglingspflege lehrt, zeigte zunächst, wie man das Wickeln auf keinen Fall machen sollte. „Das bleibt bei den Praktikanten häufig viel deutlicher in Erinnerung und sie erarbeiten im Anschluss die wichtigsten Schritte wie von selbst“, sagt die Lehrkraft. Auch wenn sie nur an sehr lebensechten Babypuppen üben, ist es doch für die jungen Männer und Frauen aufregend, wenn sie dann selbst den Wickelprozess durchführen.

Das Praktikum ist Teil des bisherigen Sozialpädagogischen Seminars, welches nach zwei Jahren zum Abschluss als staatlich geprüfte/r Kinderpfleger/in führte. Ab dem kommenden Schuljahr wird dieses zweijährige Praktikum zum Sozialpädagogischen Einführungsjahr (SEJ). „Die Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin verkürzt sich damit um ein ganzes Jahr“, erklärt Christiane Borchert, Schulleiterin der Fachakademie für Sozialpädagogik. Interessierte können sich aktuell für das Schuljahr 2022/23 an der Gunzenhäuser Ausbildungsstätte bewerben. Auch ein duales Studium zur Kindheitspädagogin ist in Kooperation mit der Ev. Hochschule Nürnberg möglich. Informationen sind auf der Homepage zu finden: https://www.fachakademie-hensoltshoehe.de

Bildunterschrift: An lebensechten Puppen übten die Praktikanten der Fachakademie für Sozialpädagogik das Wickeln. Foto: Stadt Gunzenhausen

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