MILES FOR HOPE – der „Halbe Mann“ machte in Weißenburg halt

Weißenburg (red. Auch die Raiffeisenbank Weißenburg-Gunzenhausen eG unterstützte die Tour mit einer Spende in Höhe von 500 Euro

Dass man die Hoffnung nie verlieren darf, hat Florian Sitzmann vor 30 Jahren – mit gerade einmal knapp 16 – am eigenen Leib erfahren müssen: Im August 1992 hatte er einen folgenschweren Unfall, der ihm zwar nicht das Leben, dafür aber beide Beine gekostet hat. Dass man auch als „halber Mann“, wie er sich selber nennt, nicht nur etwas erreichen, sondern auch glücklich werden kann, hat sein Lebensweg gezeigt: Im Handbiken wurde er nicht nur Deutscher Meister, sondern erkämpfte sich auch eine WM-Silbermedaille. Mit eben diesem Handbike und einem super Team – langjährige Freunde und Weggefährten, die ihn auf dem Rad oder mit dem Tourbus begleiten – hat er sich zum 30. Jahrestag seines Unfalls auf den Weg gemacht, um für die Stiftung „Hoffnung für Kinder“ eine Summe von 100.000 Euro zu sammeln. Seine Tour, die über 13 Etappen ging, führte den dreifachen Familienvater auch durch Weißenburg, wo er von Raiba-Vorstand Gerhard Meyer und dem Weißenburger Bereichsleiter Jürgen Kraft empfangen und für sein Engagement mit einem Scheck über 500 Euro unterstützt wurde.  Nach 960 Kilometern in 12 Tagen hat Sitzmann nun nicht nur zahlreiche Spenden für die Stiftung „Hoffnung für Kinder“ sammeln, sondern auch seinen „zweiten Geburtstag“ nach 30 Jahren in knapp 3.000 Metern Höhe auf der Zugspitze feiern können.

Übrigens: Auf https://mediathek.vrm.de/videos/1828405-der-halbe-mann-auf-großer-tour-für-kinder kann man einen guten Eindruck der Tour erhalten – auch vom Stopp in Weißenburg.

Foto: Raiba Weißenburg-Gunzenhausen

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