Musikalischer Weißwurstfrühschoppen

Langenaltheim (red). Am vergangenen Sonntag, 16. Februar, hat der CSU Ortsverband Langenaltheim und die Parteilose Wählergruppe ihre Gemeindebewohner aus den Ortsteilen Langenaltheim, Büttelbronn und Rehlingen zu einem musikalischen Weißwurstfrühschoppen in das Gasthaus Rose in Langenaltheim eingeladen.

So ging es bereits zünftig los, indem alle ankommenden Besucher mit Blasmusik in den Saal hineingespielt wurden. Dieses Phänomen wurde vom CSU Ortsvorsitzenden Fritz Albrecht gleich in der Begrüßung hervorgehoben. Die Langenaltheimer Liste schaffe es, seines Wissens als einzige ihm bekannte Liste, mit Unterstützung von Verwandten und Freunden eine Blaskapelle zusammen zu stellen, die den Frühschoppen musikalisch umrahmt. Begrüßen durfte Albrecht aber auch Landtagsabgeordneten und Landratskandidaten Manuel Westphal sowie einige Kreistagskandidaten. Vor allem aber begrüßte Fritz Albrecht voller Stolz sein Team der Gemeinderatskandidaten.

Bevor diese sich aber den rund 30 anwesenden Zuhörern vorstellen konnten, präsentierte Kristin Rathsam die gemeinsam erarbeiteten Ziele der Liste aus CSU-Mitgliedern und Kandidaten der parteilosen Wählergruppe. Die Kandidaten haben sich gemeinsam überlegt, wofür sie sich in den nächsten sechs Jahren in ihrer Gemeinde einsetzten wollen, was im Ort bereits gut läuft und wo noch Verbesserungspotential herrscht. So hat sich die Listengemeinschaft verschiedene Schlagworte überlegt, unter denen sie ihre Ziele definiert hat. Dazu gehören zukunftsorientiertes Handeln, mit der Unterstützung von Schulen, aber auch das Ziel, Gewerbe in der Gemeinde voranzutreiben, sodass ein wirtschaftlicher Aufschwung entstehen kann. Unter dem Begriff „Lebensqualität“ ging es vor allem darum, die Ortskerne der Dörfer vor dem Verfall zu bewahren. Aber besonders wichtig war es den Kandidaten, zukünftig die Vereine, die laut Rathsam das Herz der Gemeinde bilden, besser zu unterstützen und zu fördern.

Die zukünftigen Gemeinderäte möchten in den nächsten sechs Jahren dafür sorgen, dass mehr Transparenz herrscht. Das bedeutet, dass die Einwohner öfter beteiligt werden sollen. Die Entscheidungen sollen nicht, wie bisher, hinter verschlossenen Türen stattfinden, sondern offen kommuniziert werden. Beim vorgegebenen Thema „Familienfreundlichkeit“ ist es allen ein besonderes Anliegen, Wohnräume im Ort für junge, aber auch ältere Leute zu schaffen, bei denen das Interesse, an einem Einfamilienhaus nicht mehr gegeben ist. So soll es nicht mehr notwendig sein, dass alle, die sich wohnlich verändern möchten, gezwungenermaßen aus dem Ort wegziehen müssen. Das greift nahtlos in den Oberpunkt „Generationsübergreifend“ über. Wo heute noch viele Barrieren für ältere Leute zu überwinden sind, gilt es, diese aus dem Weg zu schaffen. So ist es ein besonderes Anliegen, es für alle Leute zu ermöglichen, ob mit Kinderwagen, Rollator oder Rollstuhl, von einem Ende des Dorfes bis zum anderen zu kommen und zwar auf dem Gehweg.

Die vielen jungen Leute der Liste wollen sich aktiv dafür einsetzen, dass durch einen gewählten Jugendvertreter auch die Stimmen Gehör finden, die bei den Wahlen noch keine Stimme abgeben dürfen. Im Bereich der Ökologie haben die Kandidaten sich schon Gedanken gemacht, wie man die heimische Natur durch Wanderwege oder Erlebnispfade wieder für viele attraktiver gestalten kann. Wo jeder denkt, der Punkt Mobilität und Infrastruktur passt damit nicht zusammen, liegt falsch. Bei kompetenter Planung können Natur und Ausbau der Verkehrswege sich optimal ergänzen. Besonders wichtig ist es den Kandidaten, den Fokus der Radwege nicht, wie bisher, auf einen Weg zu beschränken, sondern diese Gedanken auch in weitere Richtungen fortzuführen.

Dann war es endlich so weit und die 22 Kandidaten durften sich selbst bei den Gästen vorstellen. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass die Liste mit einem Durchschnittsalter von nur 42 Jahren eine sehr junge Liste ist, mit sechs Kandidaten unter 30. Weiter ist es sehr erfreulich, dass sich auch Frauen für den Posten als Gemeinderat finden ließen, was zu einer Frauenquote von 13,6 Prozent führt. Der gleiche Anteil wird besetzt durch Kandidaten aus den Ortsteilen Büttelbronn und Rehlingen. Die Kandidaten zeichnen sich als sehr engagierte Menschen aus. Engagiert in diesem Sinne, dass sie durch ihre Vereinstätigkeiten sehr im Ort präsent und somit für jeden Bürger oft erreichbar sind. Beruflich sind die Kandidaten eine bunte Mischung aus bodenständigen und soliden Handwerkern bis hin zu Akademikern.

Im Anschluss daran übergab Albrecht das Wort dem Landratskandidaten Manuel Westphal. Dieser stellte lobend fest, welch eine herausragende Truppe Langenaltheim an diesem Sonntag vorgestellt hat. Seine Ziele stellte Westphal besonders gekonnt, mit einem jeweiligen Bezug zu den Zielen der zukünftigen Gemeinderäte oder auch zu den beruflichen Hintergründen der verschiedenen Anwesenden dar. Allen Anwesenden wurde wieder einmal bewusst, was für ein Mann des Volkes Manuel Westphal ist. Als Bewohner einer der kleinsten Orte im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen weiß er genau, was die Bevölkerung in einer kleinen Gemeinde wie Langenaltheim unter den Nägeln brennt und was für die Einwohner wichtig ist. Neben vielen Themen, wie Mobilität, Landwirtschaft und Naturschutz, beschäftigt Westphal derzeit aber vor allem der Erhalt unserer örtlichen Kliniken und die Gewährleistung einer ansprechenden medizinischen Versorgung. Der Landratskandidat betonte, dass sein Vorgänger bereits viel Positives für den Landkreis erreicht hat, es aber gelte, diesen guten Stand mit vollem Einsatz sicherzustellen und an der einen oder anderen Stelle noch mehr erreichen zu wollen. Zum Abschluss durfte Manuel Westphal noch einige Anwesenden aus dem starken Team seiner Kreistagsliste vorstellen.

Pünktlich zur Mittagszeit wurden die Anwesenden dann wieder unter Musikbegleitung nach Hause gespielt.

Bildunterschrift: (v.l.) CSU Ortsvorsitzender Fritz Albrecht, Gemeinde- und Kreistagskandidatin Kristin Rathsam und MdL und Landratskandidat Manuel Westphal. Foto: CSU Langenaltheim

    Ähnliche Beiträge

    Sanierung kommunaler Einrichtungen
    Schuljahr 2020/21 im Landkreis
    N-ERGIE warnt vor Telefonanrufern