Weißenburg (red). Der Chemiker Max Dill, MSc, referierte vor den 12. Klassen des Technik- und des Gesundheits-Zweiges der FOSBOS Weißenburg über Voraussetzungen, Ablauf und Ausgestaltung eines Chemiestudiums. Dill, der erst 2014, also vor gerade einmal fünf Jahren sein Abitur an der Weißenburger FOS gemacht hatte, kehrte damit an seine alte Ausbildungsstätte zurück.

Er arbeitet derzeit an seiner Promotion an der FAU Erlangen. In seinem kurzweiligen und sehr informativen Vortrag wies Dill gleich zu Beginn darauf hin, dass ein Besuch der 13. Klasse des Technik-Zweiges sehr gut auf ein Studium an einer Universität in einem MINT-Fach vorbereitet und einem sogar an manchen Stellen einen Vorsprung gegenüber den Absolventen eines Gymnasiums gibt. Ähnliches gilt auch für den Besuch der 13. Klasse im Gesundheitszweig, insbesondere für ein gesundheitswissenschaftliches Studium. Ferner ging er besonders auf die Bedeutung der Laborpraktika und die Fähigkeit zum vernetzten Denken in einem Chemie-Studium ein.

Zudem wies Dill die Schüler/innen darauf hin, dass ein Studium an der Universität im Allgemeinen ein hohes Maß an Selbstorganisation und Selbstdisziplin erfordert, den Studenten aber gleichzeitig auch Freiräume in der Gestaltung ihres persönlichen Studienplanes lässt. Dies erfahren die Schüler beispielsweise schon beim Anfertigen der Seminararbeit in der 13. Jahrgangsstufe der Fachoberschule.

Am Ende seines Vortrags nahm sich Dill noch Zeit zum persönlichen Austausch mit den interessierten Schüler/innen.

Aufgrund des positiven Feedbacks von Schülern und Referent beschloss die Fachschaft Chemie spontan, dass dieser Vortrag im kommenden Schuljahr erneut angestrebt wird.

Bildunterschrift: MSc Max Dill bei seinem Vortrag vor den Schülern der FOSBOS Weißenburg. Foto: FOSBOS Weißenburg

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