Schambach (red). Rechen und Gabeln war die Devise als das Schambachried bei herrlichem Wetter von SchülerInnen der Senefelder-Schule Treuchtlingen (7. und 10. Klasse) gepflegt wurde.

Das Schambachried liegt nordöstlich von Treuchtlingen und ist eines der ältesten Naturschutzgebiete in Mittelfranken. Feuchteliebende, mittlerweile seltene Pflanzenarten, wie die Mehlprimel und die europäische Trollblume, sind in den Streuwiesen noch zu finden. Um diesen Artenreichtum zu erhalten, wird das Ried regelmäßig gemäht. Durch zwei Mähdurchgänge pro Jahr (Juni/Juli und September/Oktober) kann die Verbuschung und das Ausbreiten des Schilfes verhindert werden und die artenreiche Ausprägung der Streuwiese bestehen bleiben.

Aufgabe der Schüler und Schülerinnen war es, das Heu von der Fläche zu bergen, nachdem die Mäharbeiten bereits von den langjährigen Landschaftspflegern erledigt waren. Zuerst wurde das gemähte Heu von den Schulklassen von Hand zusammengerecht. Anschließend wurde das gesammelte Material mit Planen herausgezogen, wobei zur Freude der fleißigen Helfer eine Seilwinde zum Einsatz kam. Tatkräftig unterstützt wurden die SchülerInnen dabei von der Jugendwerkstatt Langenaltheim, dem Landschaftspflegeverband Mittelfranken, dem BUND Naturschutz Kreisgruppe Weißenburg/Gunzenhausen und Landwirt Klaus Schmidt.

Bildunterschrift: Nach getaner Arbeit freuten sich alle fleißigen Helfer über die gespendete Brotzeit vom BUND Naturschutz, der gleichzeitig der Flächeneigentümer dieses Kleinods ist. Foto: BUND Naturschutz

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