SPD-Delegierte auf Bundesparteitag

Berlin (red). Anette Pappler und Harald Dösel vertraten als Delegierte den SPD-Kreisverband Weißenburg-Gunzenhausen auf dem SPD-Bundesparteitag, der kürzlich in Berlin stattgefunden hat. Mit im Gepäck hatten sie einen Antrag zur „gemeinwohlorientierten Wirtschaftspolitik“, den der Kreisverband in seinen Dialogforen zur inhaltlichen Neuausrichtung der SPD erarbeitet hatte. Dieser liegt aktuell dem Parteivorstand zur weiteren Bearbeitung vor. Um ihrem Anliegen Nachdruck zu verleihen, übergaben die beiden SPD-Politiker den Antrag an den frisch gewählten stellvertretenden SPD-Vorsitzenden Kevin Kühnert und gratulierten ihm bei dieser Gelegenheit zu seiner Wahl.

In ihrem Antrag zu einer dem Gemeinwohl verpflichteten Form des Wirtschaftens fordert der SPD-Kreisverband, dass nicht mehr grenzenloses Wachstum bzw. die reine Gewinnabsicht im Vordergrund stehen, sondern das Gemeinwohl. Durch eine Gemeinwohl-Bilanz sollen Unternehmen daher öffentlich machen, wie stark das allgemein Wohl ihr unternehmerisches Handeln bestimmt. Wichtige Aspekte dabei sind die ökologische Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit, Transparenz sowie die Wahrung der Menschenrechte.

Unternehmen, die diese Standards einhalten, sollen für ihren Einsatz für die Gesellschaft belohnt werden, etwa durch eine Bevorzugung bei öffentlichen Vergaben oder durch Steuervorteile.

Bildunterschrift: Die SPD-Delegierten unseres Lankreises überreichten auf dem Parteitag ihren Antrag zur „gemeinwohlorientierten Wirtschaftspolitik“. Foto: SPD Kreisverband Weißenburg-Gunzenhausen

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