Weißenburg (red). Eine Mitarbeiterin des ADAC Nordbayern lud Ende September die Schüler der Mittelstufe der ALTMÜHLFRANKEN-Schule zu einem informativen und anschaulichen Experiment ein. Im Rahmen des Verkehrserziehungsunterrichts stellte sie das Verkehrssicherheitsprogramm des ADAC „Toter Winkel – Todeswinkel“ vor und wies vorab auf die hohe Zahl von Unfällen hin, die verursacht werden, weil Fußgänger und Radfahrer im Straßenverkehr von den Fahrern in Bussen oder LKWs einfach übersehen werden.

Die Fahrschule H. Meyer erklärte sich gerne bereit, für diese wichtige Aktion einen LKW zur Verfügung zu stellen und so erhielten bei dieser eindrucksvollen Vorführung die Kinder selbst die Gelegenheit, als „LKW-Fahrer“ in einem geparkten Fahrzeug Platz zu nehmen. Aus dieser Perspektive konnten die Schülerinnen und Schüler aus erster Hand erfahren, dass ein LKW zwar mit mehreren Spiegeln ausgestattet ist, jedoch rings um das Fahrzeug herum viele Flächen vom Fahrer nicht einsehbar sind. So blieb die gesamte Schulklassen, die während dieser Demonstration auf einer neben dem LKW markierten Fläche stand, für den Fahrer unsichtbar und konnte deshalb aus seiner Perspektive nicht gesehen werden. Auf diese Weise wurde den Kindern sehr anschaulich vermittelt, wie wichtig es ist, stets Blickkontakt mit dem Fahrer zu halten und sich im Straßenverkehr umsichtig zu verhalten, um tragische Unfälle zu vermeiden.

Diese gelungene Aktion, bei der die Schülerinnen und Schüler zusätzlich mit informativen Materialien ausgestattet wurden, lieferte einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit. Ein herzliches Dankeschön der Altmühlfranken-Schule geht daher an den ADAC Nordbayern und die Firma Meyer für diese anschauliche Demonstration.

Bildunterschrift: Mithilfe eines LKWs wurde den Schülern der Tote Winkel anschaulich erklärt. Foto: Altmühlfrankenschule

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