Über drei Millionen Euro für die Ausbildung im Handwerk in Mittelfranken

Mittelfranken (red). Die Regierung von Mittelfranken hat der Handwerkskammer für Mittelfranken für Kurse zur überbetrieblichen Ausbildung im Jahr 2021 über drei Millionen Euro aus Landes- und EU-Mitteln bereitgestellt.

Die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen des Handwerks ist entscheidend von der Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter abhängig. Ziel der Handwerksförderung ist deshalb die Sicherung einer qualitativ hochwertigen Ausbildung durch die Schaffung günstiger Rahmenbedingungen. Es werden daher Kurse zur überbetrieblichen Ausbildung, überwiegend von der Handwerkskammer für Mittelfranken in den Bildungszentren in Nürnberg und Ansbach, aber auch von Innungen, durchgeführt. Für die Grundstufe im ersten Lehrjahr hat die Handwerkskammer für Mittelfranken aus Landesmitteln Zuschüsse in Höhe von 870.000 € und für die Lehrgänge der Fachstufe im zweiten bis vierten Lehrjahr in Höhe von 930.000 € erhalten. Die Landesmittel stammen aus dem bayerischen Staatshaushalt und wurden vom Bayerischen Landtag zur Verfügung gestellt. Die Kurse der Fachstufe werden darüber hinaus mit rund 1.220.970,00 € aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.

Wie im Vorjahr wurde aufgrund der Sondersituation durch die Corona-Pandemie bei den Lehrgängen der Fachstufe der Finanzierungsanteil aus Mitteln des ESF von 14 % auf rund 33 % erhöht. Damit wird der bisher vorgesehene Eigenanteil der Ausbildungsbetriebe im Handwerk von rund 19 % aus dem ESF übernommen

Foto: Pixabay

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