Gunzenhausen (red). Die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen der Wirtschaftsschule Gunzenhausen erlebten im Rahmen des Religions- und Ethikunterrichts einen aufschlussreichen Vortrag von Dipl. Sozpäd. (FH) Svenja Memet und ihre Praktikantin von der Diakonie Weißenburg-Gunzenhausen. Sie berichteten über das Thema Sucht und beschrieben, wie man diese bei sich oder anderen erkennt.

Beeindruckend war, wie leicht und schnell sich eine Abhängigkeit entwickeln kann, nicht nur bei Alkohol, der in unserer Gesellschaft eine akzeptierte Droge ist. Manche Schüler hatten bei der Gunzenhäuser Kirchweih die präventive Aktion „HALT – Hart am Limit“ kennengelernt. Auch das Rauchen bei Jugendlichen sei wieder mehr im Trend. Dabei spielen die Person mit ihren Eigenschaften und Veranlagungen, die Umwelt wie Erziehung, Freundeskreis und Werbung sowie die Droge selbst eine große Rolle.

Eindringlich warnte Memet vor den sogenannten „Legal Highs“ (neue psychoaktive Substanzen). Diese sind erschreckenderweise legal – bevorzugt online – zu erwerben, bergen aber unabwägbare Risiken, da die Inhaltsstoffe nicht bekannt sind. Am Ende des Vortrags diskutierten die Schülerinnen und Schüler, welche Vorteile und Risiken eine Legalisierung von Cannabis in Deutschland mit sich bringen würde. Nach diesen interessanten Einblicken bedankten sich die Schülerinnen und Schüler für die Mühe, Geduld und Zeit von Frau Memet mit einem kleinen Präsent.

Bildunterschrift: Svenja Memet (re.) und ihre Praktikantin. Foto: Wirtschaftsschule Gunzenhausen

 

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