(red). Aktuell sorgt ein Entwurf zur Verschärfung des Waffenrechts des Bundesministeriums des Innern und für Heimat bei Jägerinnen und Jägern sowie bei Sportschützinnen und Sportschützen für Unruhe. SPD-Bundesinnenministerin Nancy Faeser hatte nach den Krawallen in der Silvesternacht in Berlin einen eben solchen Vorschlag vorgelegt.

Artur Auernhammer, Agrarsprecher der CSU-Landesgruppe und Obmann der CDU/CSU-Bundestagfraktion im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft lehnt dieses Vorhaben inhaltlich ab. Der Referentenentwurf zur Verschärfung des Waffenrechts in Deutschland sei seiner Meinung nach unnötiger Aktionismus. Nicht ein löchriges Waffengesetz sei ein Problem für die Sicherheitslage in Deutschland. „Die größte Gefahr geht eindeutig vom illegalem Waffenbesitzt aus“, so Artur Auernhammer, der Mitglied im Parlamentskreis Jagd ist. Er fordert daher die effektivere Durchsetzung des geltenden Waffenrechts anstelle einer weiteren Verschärfung.

Hoffnung auf ein Umdenken der zuständigen Innenministerin schöpft Auernhammer aufgrund der deutlich gewordenen Uneinigkeit innerhalb der Ampel-Regierung bezüglich des Referentenwurfs. Die FDP habe weitere Abstimmungen des Referentenwurfs gestoppt. „Im Rahmen meiner oppositionellen Mitwirkungsrechte im Bundestag setzte ich mich dafür ein, dass der legale Waffenbesitz durch eine übertriebene Reform nicht grundlos kriminalisiert wird. Es kann nicht sein, dass viele Unschuldige für das Fehlverhalten der unwürdigen Krawallmacher in der Berliner Silvesternacht beeinträchtigt werden!“, unterstreicht Auernhammer abschließend.

Bildunterschrift: MdB Artur Auernhammer: Geltendes Recht durchsetzen anstatt verschärfen! Foto: Tobias Koch

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