Vorsichtig und hoffnungsvoll unterwegs: Diözese plant Pilgerreisen für 2022 

Eichstätt (red). Die großen christlichen Wallfahrtsorte in Europa sowie spannende Wanderwege stehen auf dem Pilgerprogramm der Diözese Eichstätt für 2022. Auch wenn coronabedingte Unsicherheiten weiterbestehen, hofft die Diözesan-Pilgerstelle, dass die organisierten Reisen stattfinden können.

Zu den Höhepunkten gehören – wie in den vergangenen Jahren – die klassischen Pilgerreisen nach Rom, Fátima, Lourdes und Santiago de Compostela. Jugendpfarrer Domvikar Clemens Mennicken führt in März eine Reisegruppe nach Rom ins Zentrum der Christenheit. Bei Besuchen in den großen Basiliken sowie bei Spaziergänge durch die Altstadt werden 2000 Jahre Kirchengeschichte lebendig. Im Mai begleitet Domkapitular em. Franz Mattes Pilger nach Fátima (Portugal), um dort den Jahrestag der Marienerscheinungen mitzufeiern. Weihbischof Adolfo Bittschi übernimmt die geistliche Leitung einer Reise ebenfalls im Marienmonat Mai nach Lourdes (Frankreich).

Im Herbst führt eine Pilgerreise mit Domkapitular Reinhard Kürzinger, dem Leiter der Wallfahrts- und Tourismuspastoral der Diözese Eichstätt, nach Santiago de Compostela (Spanien). Kürzinger wird im kommenden Jahr auch eine Pilgergruppe nach Irland, auf „die Insel der Mönche und Heiligen“, begleiten. Unter dem Motto „Leben wie Gott in Frankreich“ steht eine Busreise, die er in Zusammenarbeit mit dem Dekanat Ingolstadt organisiert. „In der Seele neues Leben wecken“ möchte Hochschulpfarrer Pater Stefan Weig, wenn er in Lissabon, Fátima und Santiago de Compostela mit Pilgern unterwegs ist. „Unvergängliche Schätze einer sagenhaften Inselwelt“ können die Teilnehmenden einer Reise nach Malta und Gozo entdeckten. Die geistliche Leitung hat Professor Dr. Bernd Dennemarck, Diözesanrichter im Bistum Eichstätt und Rektor der Theologischen Fakultät Fulda.

Bei der Pilgerreise nach Rom werden die großen Kirchen – wie hier die Lateranbasilika – besucht. Foto: Geraldo Hoffmann/pde


Fünf Wanderreisen stehen unter der Leitung von Studien- und Wanderreiseleiterin Elisabeth Graf aus Eichstätt. Sie begleitet Wandernde auf den Sauchn der Aphrodite, der „Göttin der Schönheit und der Liebe“, auf Zypern sowie auf dem Elsässer Jakobsweg und auf Touren in der Region um Bordeaux im Südwesten Frankreichs. Außerdem lädt sie zu einer Wanderung praktisch vor ihrer Haustür ein – auf dem Fränkischen Jakobsweg von Nürnberg nach Eichstätt. Wie sich das Pilgern in Corona-Zeiten anfühlt, hat Graf in den zurückliegenden Pandemie-Monaten im In- und Ausland erlebt: „Das Gehen auf neuen Wegen lässt die Schöpfung Gottes noch dankbarer und intensiver wahrnehmen. In gegenseitiger Verantwortung entsteht eine wunderbare Einheit in der Gruppe, geprägt von Rücksichtnahme und Vorsicht.“

Corona habe das „Pilgern daheim“ wieder stärker in den Fokus gerückt, wie Domkapitular Kürzinger erzählt. Deshalb wird die Diözesan-Pilgerstelle ihr bewährtes „Samstagspilgern“ im neuen Jahr fortsetzen. Gemeinsam mit Pilgerbegleiterinnen und Pilgerbegleitern können so kleine Gruppen abwechslungsreiche Wege bewandern und Interessantes über Kirche und Brauchtum in der Region des Bistums Eichstätt erfahren. Das Programm des „Samstagspilgern“ wird im Frühjahr 2022 veröffentlicht.

Die internationalen Pilgerreisen organisiert die Diözesan-Pilgerstelle Eichstätt in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Pilgerbüro in München, das „Samstagspilgern“ in Eigenregie. Nähere Informationen, Beratung, Reisegutscheine und Anmeldung bei der Diözesan-Pilgerstelle Eichstätt,

Tel. (08421) 50-690, E-Mail: pilgerbuero@bistum-eichstaett. de und unter www.pilgerstelle-eichstaett.de.

Bildunterschrift: Auf den Spuren der Aphrodite führt eine Wanderreise auf Zypern. Foto: Elisabeth Graf

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