Oberweiler (red). SPD-Landrats-Kandidat Mathias Hertlein besichtigte mit dem SPD-Kreisvorstand den Bauernhof der Familie Lehner in Oberweiler. Dort gab es für die Genossen spannende Einblick in die Abläufe auf dem biologisch wirtschaftenden Betrieb, der am Berghang oberhalb von Meinheim und Wolfsbronn gelegen ist.

Die Besuchergruppe des SPD-Kreisverbandes erfuhr unter anderem, dass dort nach den Prinzipien einer nachhaltigen Landwirtschaft gearbeitet wird. So haben die Lehners neben der Ökologie auch das Tierwohl im Blick: Mit der Nutztierhaltung verknüpft der Berghof ein weiteres wichtiges Standbein der Familie: Petra Lehner ist Erlebnisbäuerin und bietet für Schulen und Kindergärten Führungen und Aktionen auf dem Hof an, um so eine altersgerechte und spielerische Annäherung an die Themen Landwirtschaft und Natur zu ermöglichen.

Damit die selbst produzierten Waren einen möglichst direkten Weg zum Kunden finden, hat die Familie zwischenzeitlich sogar einen eigenen Hofladen eingerichtet. Ein besonderes Highlight stellt darüber hinaus die eigene, bewusst kompakt gehaltene Biogasanalage dar. Diese wird zu über 95 Prozent mit dem Mist befüllt, den die eigenen Tiere produzieren und stellt damit einen sinnvollen Gegenentwurf zu den mittlerweile kritisch zu sehenden Großanlagen dar. Mathias Hertlein zeigte sich begeistert von der nachhaltigen Landwirtschaft, so wie sie auf dem Berghof in Oberweiler praktiziert wird: „Für mich ist das angesichts des Klimawandels und anderer ökologischer Herausforderungen der Gegenwart die Zukunft der Landwirtschaft“.

Bildunterschrift: Landratskandidat Mathias Hertlein (4.v.l.) und der SPD-Kreisvorstand besuchten den Bauernhof der Familie Lehner. Foto: Madlen Hertlein

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