83 Jahre für den Wald rund um Treuchtlingen

Treuchtlingen (red). Der Forstbetrieb Kaisheim der Bayerischen Staatsforsten verabschiedete im August zwei langjährige Kollegen in den wohlverdienten Ruhestand. Insgesamt 38 Jahre leitete Förster Georg Stangenberg das Forstrevier Treuchtlingen, sein Kollege Bernhard Roth war 45 Jahre als Forstwirt für die Staatswälder rund um Treuchtlingen tätig.

Nach dem Studium der Forstwirtschaft und bestandener Staatsprüfung begann Georg Stangenberg seine Försterlaufbahn im damaligen Forstamt Dillingen. Nach zwei Jahren in der Entwicklungsarbeit im heutigen Burkina Faso und einigen Jahren am damaligen Forstamt Zusmarshausen, wechselte er im Jahr 1985 auf das Forstrevier Treuchtlingen, das er bis Ende August dieses Jahres leitete. In den insgesamt 38 Jahren lag ihm vor allem der Waldumbau hin zu klimatoleranten Mischbeständen und ein verantwortungsvoller Umgang mit den ihm anvertrauten Wäldern sehr am Herzen. Der Leiter des Forstbetriebes Kaisheim, Georg Dischner, würdigte die Verdienste von Georg
Stangenberg: „Du hast dich mit viel Herzblut und Einsatz um deine Wälder gekümmert. Neben deinem waldbaulichen und jagdlichen Engagement ist vor allem auch dein Verdienst rund um die Ausbildung unserer jungen Forstwirtskollegen zu nennen. Wir danken dir für dein großes Engagement und deine erfolgreiche Arbeit!“

Seit 1. September hat nun Michael Hagenheimer die Verantwortung im Forstrevier Treuchtlingen. Er leitete bisher die Servicestelle am Forstbetrieb Kaisheim und freut sich als gebürtiger Ehlheimer darauf, in Zukunft Verantwortung für die Wälder in seinem Heimatlandkreis zu übernehmen. „Das Revier Treuchtlingen ist landschaftlich sowie waldbaulich unheimlich reizvoll. Ich freue mich darauf, die erfolgreiche Arbeit meines Vorgängers weiterzuführen“ so Michael Hagenheimer bei der Amtsübernahme.

Mindestens genauso verdient um die Ausbildung von jungen Forstfachkräften hat sich Bernhard Roth gemacht. Der gebürtige Treuchtlinger war mehr als 30 Jahre Jahre mit der Ausbildung der jungen Kollegen beschäftigt. Er begann im Jahr 1978 selbst seine Ausbildung zum Forstfacharbeiter am damaligen Forstamt Treuchtlingen und bildete sich im Jahr 1991 zum Hilfsausbilder weiter. „Bernhard Roth hat über Jahrzehnte zahlreiche junge Kollegen auf das Berufsleben vorbereitet und in ihnen das Feuer für diesen Beruf geweckt. Für seine Verdienste rund um die Ausbildung und seine Leistung zur Pflege der Treuchtlinger Wälder danken wir ihm“, würdigte Betriebsleiter Dischner seine berufliche Lebensleistung. Danken wollten ihrem Kollegen vor allem auch Ausbildungsmeister Alexander Beck und seine Auszubildenden, die Bernhard Roth tagtäglich begleitete.

Als Dank für die langjährig gute Zusammenarbeit gestalteten die Forstwirt-Auszubildenden des Forstbetriebs je eine Holzbank aus heimischer Lärche für ihren Ausbilder Bernhard Roth und ihren Ausbildungsförster Georg Stangenberg. „Wir wünschen euch für euren wohlverdienten Ruhestand vor allem viel Gesundheit, die ihr hoffentlich auf eurer Lärchenbank genießen könnt. Auf ein baldiges Wiedersehen“, verabschiedete sich Ausbildungsmeister Alexander Beck von seinen Kollegen.

Bildunterschrift: Stehend v.  l. : Revierförster Georg Stangenberg, sein Nachfolger Michael Hagenheimer, Ausbildungsmeister Alexander Beck, die Forstwirt-Auszubildenden Maximilian Rehm, Lorenz Reisch, Tobias Strasser, Maurizio Hoffman, Betriebsleiter Georg Dischner
sitzend: Bernhard Roth. Foto: Bayerische Staatsforsten

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