(red). Erkenntnisse über Dauerkulturen sind besonders wichtig für die Landwirtschaft. Schließlich bilden nachwachsende Rohstoffe als Teil der Erneuerbaren Energien eine tragende Säule bei der Bekämpfung des Klimawandels. Mehrjährige Energiepflanzen punkten mit zahlreichen Vorteilen: Bodenruhe, Blütenangebot, Deckung über Winter, tolerierbarer Beikrautbesatz, Extensivierung der Pflanzenproduktion – und es gibt noch viele weitere.

Beim Online-Vortrag am 14. Juli, von 9:00 bis 10:30 Uhr werden die Ergebnisse des Forschungs- und Innovationsprojekts „Dauerkulturen II“ von Technologie- und Förderzentrum (TFZ) in Kooperation mit der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) vorgestellt. Sehr interessant sind hier die Trockenmasse- und Methanerträge von Dauerkulturen auf verschiedenen Standorten. Gerade mehrjährige Energiepflanzen auf Ackerflächen eignen sich aus energetischen oder stofflichen Gründen. Durch ihre Standzeit leisten sie einen positiven Beitrag zum Boden-, Wasser- und Klimaschutz und zur Biodiversität auf den Anbauflächen.

Die Teilnahme ist wie immer kostenlos. Benötigt wird ein PC oder Laptop mit stabiler Internetverbindung. Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular finden Sie auf der Homepage von LandSchafftEnergie unter: https://www.landschafftenergie.bayern/veranstaltungen/dauerkulturen/

Das Netzwerk LandSchafftEnergie fungiert als bayernweite Anlaufstelle zu allen Themen der Energiewende im ländlichen Raum. Als gemeinsames Projekt der Bayerischen Staatsministerien für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie (StMWi), sowie für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) bietet LandSchafftEnergie stets produktneutrale und kostenlose Beratung. Dank des in ganz Bayern verteilten Projektteams ist dies überall ortsnah möglich. Mit dem Energiecheck direkt auf dem Hof, der individuellen telefonischen Auskunft sowie Vorträgen wird fachliche Unterstützung bei allen Themen der Energiewende angeboten. Am Standort in Straubing ist LandSchafftEnergie eng vernetzt mit C.A.R.M.E.N. e.V. sowie mit der angewandten Forschung im Bereich der Nachwachsenden Rohstoffe am Technologie- und Förderzentrum. Damit sind neueste Informationen aus erster Hand lieferbar. Ziel ist es, die Bevölkerung zu sensibilisieren, zum Energiesparen zu animieren sowie eine verantwortungsvolle Erzeugung und einen umsichtigen Verbrauch von Strom und Wärme zu forcieren.

Bildunterschrift: Raps zur Produktion von Biodiesel gehört zu den wichtigsten Energiepflanzen Mitteleuropas. Foto: Pixabay

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