SPD-Kreistagsfraktion besucht Pflegestützpunkt in Weißenburg

Weißenburg (red). Unabhängige und professionelle Beratung und Hilfe zum Thema Pflege und Pflegebedürftigkeit bietet der seit 1.Dezember 2022 eingerichtete Pflegestützpunkt in der Schwärzgasse 1 in Weißenburg. Davon konnte sich die SPD-Kreistagsfraktion mit
ihrem Fraktionsvorsitzenden Mathias Hertlein bei einem Gespräch mit dem Mitarbeiterteam, bestehend aus Frau Judith Thalhauser und Frau Anke Rudingsdorfer überzeugen.

Langjährige SPD-Forderung endlich umgesetzt

Mit der Einrichtung ist eine langjährige Forderung der SPD-Kreistagsfraktion, vor allem von der Kreisrätin und stellvertretenden Bezirkstagspräsidentin Christa Naaß endlich erfüllt. Kreisrat und Landtagskandidat Harald Dösel erinnert daran, dass sie bereits vor 5
Jahren den Pflegestützpunkt in Roth besucht und die Umsetzung dieses positiven Beispiels auch in Weißenburg-Gunzenhausen gefordert hatten. Träger dieser sinnvollen Anlaufstelle sind der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, die gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen sowie der Bezirk Mittelfranken.

Frau Thalhauser und Frau Rudingsdorfer stellten ihre Einrichtung vor. „Das Angebot richtet sich ganz bewusst niedrigschwellig an alle Bürgerinnen und Bürger, die sich mit dem Thema Pflege und Pflegebedürftigkeit auseinandersetzen wollen und müssen“, erfuhren die Kreisrät*innen. Die 1,5 Vollzeitkräfte haben mehr als genug zu tun mit telefonischer Beratung und Hausbesuchen, Aufzeigen von Handlungsalternativen, Informationen zu Angeboten der ambulanten, teilstationären und stationären Pflege, Auskünfte über Unterstützungsmöglichkeiten, Vermittlung an ehrenamtliche Wohnberater*innen u.v.m.

„Auch der Bezirk Mittelfranken berät jeden zweiten Donnerstag im Monat nach Terminvereinbarung in den Räumlichkeiten des Pflegestützpunktes über Ansprüche zu Sozialleistungen und hilft bei Antragstellungen usw.“, informiert Christa Naaß. „Waren es bis zum Jahr 2019 nur neun Pflegestützpunkte in ganz Bayern, drei davon in Mittelfranken, sind mittlerweile 50 Pflegestützpunkte in Betrieb und weitere im Aufbau“.

Über eine personelle Aufstockung muss auf jeden Fall nach Meinung der SPD-Kreistagsfraktion nachgedacht werden, wenn der Bedarf es erforderlich macht, denn dem angesichts der demografischen und strukturellen Veränderungen steigenden Beratungsbedarf kann gerade durch frühzeitige, wohnortnahe und neutrale Anlaufstellen begegnet werden.

„Die bisherigen Erfahren zeigen“, so Harald Dösel, dass auch der Pflegestützpunkt in Weißenburg als ein spürbarer Gewinn von den Bürgerinnen und Bürgern wahrgenommen wird. Resümee der SPD-Kreistagsfraktion und des stellvertretenden Landrats Werner Baum: Der Pflegestützpunkt in Weißenburg ist ein wichtiger Baustein für die bedarfsgerechte Versorgung und Betreuung pflegebedürftiger Menschen in
unserem Landkreis.

Bildunterschrift: Auf dem Foto zu sehen sind von links nach rechts: Anette Pappler, Werner Baum, Ute Grimm, Christa Naaß, Harald Dösel, Bianca Bauer, Mathias Hertlein. Foto: SPD-Kreistagsfraktion Weißenburg-Gunzenhausen

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