Weitere Schritte in der Corona-Krise

(red). Aufgrund des Gesprächs von Bundeskanzlerin Merkel mit den Ministerpräsidenten der Länder äußert sich auch der Bundestagsabgeordnete Artur Auernhammer zu den weiteren Schritten in der Corona-Krise.

Einzelhandelsgeschäfte in Bayern bis zu einer Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern dürften ab dem 27. April 2020 geöffnet werden, Baumärkte sowie Gärtnereien bereits ab dem 20. April. Die Schulen in Bayern beginnen schrittweise ab dem 27. April. „Die Abschlussklassen der einzelnen Schulen haben dabei Vorrang“, berichtet der Auernhammer. Ab diesem Datum sollen Abschlussklassen an den Gymnasien, Real- und Mittelschulen als erste wieder zurück an die Schulen dürfen. Grundschulen und Kitas bleiben jedoch weiterhin geschlossen. Notfallbetreuungen werden aufrechterhalten, aber ausgeweitet.

„Gerade dem medizinischen Personal und allen, die unser Land gerade aufrecht halten, kann nicht genug gedankt werden.“ Und weiter: „Mit großem Augenmaß können jetzt erste, vorsichtige Lockerungen vorgenommen werden“, so Auernhammer. „Ich danke der Bevölkerung für ihr großes Verständnis. Wir sind auf einem guten Weg, sind jedoch noch lange nicht am Ziel. Gesundheit hat Vorrang, deshalb sind die Fortsetzung der Beschränkungen bis in den Mai richtig und wichtig.“

Die strikten Kontaktbeschränkungen werden etwas gelockert. Ab kommenden Montag ist im Freien auch der Kontakt zu einer Person außerhalb des eigenen Hausstands erlaubt. Unabhängig von ihrer Größe dürfen auch Autohändler, Fahrradgeschäfte und Buchhandlungen ab dem 27. April wieder öffnen. Die Geschäfte benötigen jedoch Hygiene-Konzepte. Die Zahl der Kunden im Geschäft ist begrenzt, es dürfen sich keine Warteschlangen bilden.

Friseure können unter Auflagen ab dem 4. Mai wieder öffnen. Großveranstaltungen werden bis zum 31. August grundsätzlich untersagt.

„Ich freue mich über die zahlreichen Unternehmen aus dem Wahlkreis, die auf mich jetzt zukommen. Diese setzen innovative Ideen, beispielsweise Schutzausrüstungen zu produzieren, in ganz kurzer Zeit um. Solche Unternehmen werden von mir mit allen mir als Abgeordneten zur Verfügung stehenden Möglichkeiten unterstützt. Ich bin sehr stolz auf das, was unsere Unternehmen hier leisten“, so Auernhammer weiter.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Bundesländer beraten alle 14 Tage, wie es weitergeht. Das nächste Treffen ist für den 30. April geplant.

Bildunterschrift: MdB Artur Auernhammer äußert sich zu den Lockerungen. Foto: Büro Artur Auernhammer

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