Alfons Brandl und Hans Popp zum Praktikum beim DIAKONEO

(red). „Unsere Mitmenschen verstehen und etwas bewirken kann nur der, der auch selbst einmal mit anpackt“, dem sind sich der CSU-Landtagsabgeordneter Alfons Brandl und Bezirksrat Hans Popp sicher. In einer Coronapause vor drei Jahren besuchten die beiden Politiker das DIAKONEO in Polsingen und gingen mit einem Versprechen an Roswitha Fingerhut ,die DIAKONEO-Leitung Wohnen. Nun haben sie dieses eingelöst und einen Tag lang ein Praktikum in Laubenzedel und Gunzenhausen absolviert.

Begonnen hat das Praktikum für Brandl und Popp zunächst noch ohne größere körperliche Anstrengungen in einem Gespräch mit dem Abteilungsleiter der Werkstatt für Menschen mit Behinderung in Laubenzedel, Erich Heumann. Heumann erklärte ihnen dabei die Werkstatt, die verschiedenen Bereiche und individuell auf die Menschen abgestimmten Arbeitsweisen und ging im weiteren Gesprächsverlauf auch auf die Probleme und Sorgen der Werkstatt ein. So sei es beispielsweise oft gar nicht so leicht Aufträge zu bekommen. Brandl und Popp sind sich daher einig: „Wir sind froh, dass es starke weltweit operierende regionale Unternehmen gibt, die dem zweiten Arbeitsmarkt eine Chance geben und hoffen, dass die tolle Arbeit, die hier geleistet wird in Zukunft noch mehr wertgeschätzt wird und damit nicht nur die Auftragslage, sondern auch unsere Gesellschaft wachsen kann.“

Vor einem Rundgang durch alle Arbeitsgruppen der Werkstatt mussten Brandl und Popp dann selbst anpacken. Über mehrere Stunden konnten die beiden dabei verschiedene Arbeitsbereiche durchmachen und wickelten unter anderem Schalldämpfer für LKW-Druckluftbremsen oder stellten Zubehörteile für Lenkradtechnik und Getriebe für die Stützen von LKW-Auflegern her. Besonders beeindruckt hat die beiden CSU-Politiker dabei, mit welcher Präzision die Menschen trotz ihrer Einschränkungen gearbeitet haben. „Auch in Qualitätskontrolle wurde so aufmerksam gearbeitet, dass den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dort die kleinsten Fehler, die man selbst gar nicht bemerkt hätte, aufgefallen sind.“, berichtet Popp.

Im Anschluss ging es für die beiden nach Gunzenhausen. Dort wurde im Jahr 2020 der Grundstein für ein Wohnheim für Menschen mit Behinderung gelegt, das im vergangenen Jahr bezogen werden konnte. Brandl und Popp konnten sich bei einem Rundgang mit Wohnheimleiter Michael May einen Eindruck vom modernen Bau machen und waren begeistert von den schönen, großen und rollstuhlgerechten Zimmern und den Gemeinschaftsräumen, die das Heim zu bietet hat. „Interaktionsräume wie der Freizeitraum mit Tischtennisplatte oder der Außenbereich mit Hochbeet und Grill lassen die Bewohnerinnen und Bewohner nicht nur nebeneinander wohnen, sie schaffen vielmehr Gemeinschaft.“, ist sich Brandl sicher.

Davon konnten sich die beiden Praktikanten gegen Ende noch selbst ein Bild machen. Nach dem gemeinsamen Schmieren von Broten setzten sich Brandl und Popp noch in einer Wohngruppe zum gemeinsamen Abendessen und Gespräch zusammen. Im finalen Gespräch mit der Leitung Wohnen Fingerhut waren sich die beiden CSU-Politiker sicher: „Es ist klasse, was in Laubenzedel und Gunzenhausen entstanden ist und welche tolle Arbeit sowohl die Mitarbeitenden der Einrichtungen als auch die Arbeiterinnen und Arbeiter in der Werkstatt leisten. Einrichtungen wie die des DIAKONEO sind überaus wichtig für die Teilhabe an der Arbeitswelt und die Inklusion von Menschen mit Behinderung.“

Bildunterschrift: Bezirksrat Hans Popp (1.v.l.) und Landtagsabgeordneter Alfons Brandl (4.v.l.) zum Praktikumsbesuch beim Wohnhaus für Menschen mit Behinderung in Gunzenhausen. Büro Alfons Brandl

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