CSU auf den biblischen Spuren der Nachhaltigkeit

Spalt/ Allmannsdorf  (red). Die eigenen Talente zur Nutzung bringen und nicht von der Gesellschaft oder Gott erwarten, dass sie für einen sorgen. So fasst der Ehrenvorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises der CSU Dr. Ingo Friedrich zusammen, was protestantische Arbeitsethik ausmacht. Auf Einladung der beiden jungen Listenkandidaten zur Bundestagswahl Manuel Blenk (Bundeswahlkreis 241 Ansbach & Weißenburg-Gunzenhausen) und Sabrina Stemplowski (Kandidatin des EAK) begab sich Dr. Friedrich mit rund einem Dutzend Interessierter bei Heiligenblut auf eine Wanderung, bei der anhand von Bibelstellen deutlich wurde, das aktuelle Herausforderungen im Bereich Nachhaltigkeit bereits zu Zeiten Jesu diskutiert wurden.

Biodiversitätswanderung des EAK mit Dr. Friedrich und Bgm. Edelhäußer

CSU-Direktkandidat & Bürgermeister Ralph Edelhäußer zeigte anhand des Jesus-Gleichnisses von den zwei Söhnen, die im Weinberg arbeiten sollten, aber nur einer es – nach Murren – tut, dass es nicht darauf ankommt, ein Handeln zu versprechen oder es von anderen einzufordern, sondern Nachhaltigkeit zu leben. Dies, so Hopfenbauer Friedrich Kolb, täten insbesondere die seit Generationen wirtschaftenden Hopfenbauern im Spalter
Hügelland. „Wir könnten es uns in unserer klein strukturierten Landschaft gar nicht leisten, mit den Ressourcen verschwenderisch umzugehen, auch wenn wir uns natürlich noch mehr Unterstützung bei der Erforschung und Zulassung modernen, biologischen Pflanzenschutzes von der Politik wünschen“, so der Petersgmünder neben dem Hopfengarten am ehemaligen Kloster.

Ein großer, von CSU-Landtagsabgeordneten Volker Bauer und dem Wasserwirtschaftsamt Nürnberg maßgeblich unterstützter Erfolg, sei aber die Umsetzung des Bewässerungsverbands Spalter Hügelland. Bei bis zu zehn Millionen Euro Förderung werden 20 Millionen Euro in den Erhalt des Spalter Hopfens durch gemeinsame Wassernutzung investiert. „Eine Lösung ganz im Sinne des Alten Testaments, in dem sich bereits die Beilegung eines Streits um Brunnenrechte durch Vertrag und gemeinsame Nutzung findet“, merkte der ehemalige JU-Kreisvorsitzende Daniel Nagl in seinem Impuls an.

Abschließend erinnerte Benedikt Kerstenhahn, Kreisvorsitzender der JU Weißenburg-Gunzenhausen, mit seinem Impuls zur biblischen Sintflut daran, dass Wasser zwar Leben aber, wie diesen Sommer erlebt, auch Zerstörung und Tod bedeuten könne. Beides, so der Pleinfelder, verbinde sich im von Franz Josef Strauß gegen die Proteste der Grünen maßgeblich mit durchgesetzten Brombachsee, der zusammen mit dem Altmühlsee vor
Zerstörung durch Überschwemmung schützt und durch die Wasserabgabe Nordbayern lebendig halten hilft.

Bildunterschrift: Dr. Ingo Friedrich (Dritter von links mit Wasserball), Sabrina Stemplowski (Vierte von links), Manuel Blenk (Sechster von links), Ralph Edelhäußer und Benedikt Kerstenhan hinter Friedrich Kolb (rechts) beim Start der Biodiversitätswanderung. Foto: Daniel Nagl

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