Förderprogramm im Bereich der Jugendsozialarbeit wird weitergeführt

(red). Insgesamt 2,46 Millionen Euro stellen die Regierungsfraktionen über Fraktionsinitiativen für die sogenannte Arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit (AJS) zur Verfügung und ermöglichen damit auch 2023 benachteiligten und beeinträchtigen Jugendlichen den Einstieg in die Berufswelt. Darüber berichten nun der CSU-Landtagsabgeordnete Alfons Brandl und die Einrichtungsleitung der Jugendwerkstatt Langenaltheim Anette Pappler.

In den Maßnahmen der AJS erfolgt die Stabilisierung, Qualifizierung und Ausbildung von sozial benachteiligten und individuell beeinträchtigten jungen Menschen, die trotz guter Lage auf dem Ausbildungsmarkt nicht ausgebildet werden können und in regulären Maßnahmen der Bundesagentur für Arbeit nicht erfolgreich sind, weil sie in erhöhtem Maße auf Unterstützung aus der Jugendhilfe angewiesen sind. Im Rahmen des Förderprogramms werden neben Ausbildungsprojekten, in denen ein Berufsabschluss erlangt werden kann, auch sognannte Vorschaltmaßnahmen gefördert. Die Vorschaltmaßnahmen sind dabei ein sehr wichtiger Baustein der AJS, da hier den Jugendlichen die grundlegenden Schlüsselkompetenzen zur Erreichung einer Ausbildungsreife oder Beschäftigungsfähigkeit vermittelt werden.

„Junge Menschen mit Schwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt müssen bestmöglich unterstützt werden. Ich freue mich daher, dass das Förderprogramm 2023 weitergeführt wird und sich Jugendliche durch das AJS eine berufliche Perspektive erarbeiten können. Die Jugendwerkstätten leisten hierzu einen wertvollen Beitrag.“, so Brandl und Pappler sagt weiter: „Wir sind sehr froh, dass wir auch weiterhin für die jungen Menschen mit einem besonderen Unterstützungsbedarf ein Arbeitsangebot vorhalten können. In diesem Rahmen können wir auf die individuellen Bedarfslagen junger Menschen eingehen und soziale Kompetenzen, Schlüsselqualifikationen, so wie berufliche Fähigkeiten und Fertigkeiten unter betriebsgleichen Bedingungen vermitteln. Damit können wir einen kleinen Beitrag gegen den Fachkräftemangel leisten.“

Foto: MdL Alfons Brandl

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