Grünflächen am Oettinger Parkplatz in Gunzenhausen werden naturnah umgestaltet

Gunzenhausen (red). Ein kleines Paradies für heimische Tiere und Pflanzen entsteht im Moment am Gunzenhäuser Oettinger Parkplatz. Die Grünflächen zwischen den Parkplätzen werden durch den städtischen Bauhof nach und nach naturnah umgestaltet, es entstehen u.a. Bereiche mit Totholz, Steinen und Sand. Neben der ökologischen Bedeutung werden die nun durchgeführten Maßnahmen den vor rund 30 Jahren angelegten Großparkplatz am Eingang zur Altmühlstadt auch optisch aufwerten. Die Stadt Gunzenhausen folgt damit den Empfehlungen der Firma Kerstin Gruber Freiraumplanung aus Neustadt a.d. Aisch.

Die „Natur“ am Oettinger Parkplatz beschränkte sich bislang auf rund drei Meter breite Rasenstreifen mit gelegentlicher Unterbrechung durch kleinere Bäume. Am Ende der Parkbuchten fand sich zudem die ein oder andere Bodendeckerpflanze. Im Rahmen der naturnahen Umgestaltung wird alter, von Wurzeln durchdrungener Boden sorgsam abgetragen. Im Anschluss daran werden vielfältige Lebensräume geschaffen, Wildstauden angepflanzt und insektenfreundliche Arten ohne Gräseranteil angesät. Durch die neue Gestaltung der Grünflächen mit Holz, Sand und Stein ist eine Durchfahrung künftig nicht mehr möglich.

Foto: Stadt Gunzenhausen

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