KfW-Förderung: Kaum freigegeben, schon wieder aufgebraucht

(red). In der letzten  Woche konnten Bauherren ihre Anträge bei der KfW für die Effizienzhaus / Effizienzgebäude 40 (EH40/EG40) stellen, eine Milliarde Euro stand dafür zur Verfügung. Nach nur wenigen Stunden war der Fördertopf bereits ausgeschöpft.

Der Bundestagsabgeordnete Artur Auernhammer äußert sich dazu wie folgt: „Die Neuauflage der KfW-Förderung war schon durch die halbierte Förderhöhe schlecht ausgestaltet. Die Nachricht, dass die Regierung aber einen Fördertopf aufsetzt, der letztlich nur drei Stunden verfügbar war, hat mich entsetzt.“

Zukünftig sollen nur noch Häuser gefördert werden, die das Qualitätssiegel „nachhaltiges Gebäude“ erhalten sollen. Hierfür sind jedoch weder Förderkriterien noch Fördersummen bekannt.

„Zahlreiche Familien, auch hier im Wahlkreis, hatten das Fördergeld bereits eingeplant – und nun fehlt es. So Viele, die effizient bauen wollen, werden vor den Kopf gestoßen. Die momentane Situation ist aufgrund rasant steigender Baukosten und Mangel an Baumaterialien bereits äußerst schwierig. Verlässliche politische Rahmenbedingungen sind daher dringend geboten. Leider wird es aufgrund der unsicheren Fördersituation zu weniger Investitionen kommen, obwohl wir Wohnraum dringend benötigen. Die Menschen sind verunsichert und bekommen Probleme bei der Finanzierung. Ich erwarte von der Bundesregierung, dass sie zeitnah eine alternative Förderung anbietet“, so der Abgeordnete weiter.

Bildunterschrift: MdB Artur Auernhammer; Foto: Tobias Koch

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