Präsentation der Großen Montessori-Abschlussarbeit 

(red). Die Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe der Montessori-Schule Weißenburg-Gunzenhausen präsentierten in der bis auf den letzten Platz gefüllten Alten Turnhalle in Ellingen ihre Großen Montessori-Abschlussarbeiten. Unter den zahlreichen Gästen mit Vertretern aus Handwerk, Unternehmen, Institutionen, Behörden und Vereinen der Region, der Schulgemeinschaft sowie des Montessori Trägerverein Weißenburg-Gunzenhausen e.V. befanden sich auch Herr Landrat Manuel Westphal sowie die Bürgermeister Herr Christian Frühwald (Pleinfeld), Herr Hans Seibold (Höttingen/ Weiboldshausen) und Herr Matthias Obernöder (Ellingen). „Es freut uns sehr, dass Sie als Vertreter der Politik in unserem Landkreis Ihr Interesse an der Montessori-Pädagogik und Ihre Unterstützung für unsere Schule zeigen“, so Karin Heller, Vorständin des Trägervereins.

Zu Beginn der Veranstaltung würdigte Herr Landrat Westphal die große Herausforderung, welche die Schülerinnen und Schüler in den vergangenen Monaten bewerkstelligt hatten. „Eine wissenschaftliche Arbeit mit korrekten Quellennachweisen zu schreiben und einen Vortrag auf einer großen Bühne vor einem zahlreichen Publikum zu halten, wäre auch für die meisten Erwachsenen eine große Herausforderung. Toll, dass ihr diese meistert“, so Westphal. In den anschließenden Vorträgen und an ihren individuell gestalteten Präsentationstischen stellten die Jugendlichen der bewertenden Jury und dem interessierten Publikum ihre Themen, schriftlichen, wissenschaftlichen Arbeiten und Werkstücke vor, unter anderem die Restauration des eigenen Motorrads, den selbstgenähten Hoodie aus alten Kleidungsstücken, ein selbst erfundenes Hilfsgerät für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen in den Weißenburger Werkstätten, den eigenen Epoxidharztisch. Die Anspannung der letzten Tage wich einer lockeren und gelösten Atmosphäre, in der die Schülerinnen und Schüler stolz das Geschaffte präsentierten. „Jeder Mensch hat sein ganz persönliches Potenzial und das bringen die Jugendlichen in ihren Großen Montessori-Abschlussarbeiten zum Ausdruck. Diese Erfahrung lässt sie wachsen und stärkt sie für ihr weiteres persönliches, schulisches und berufliches Leben“, so Schulleitung Christine Kremser. Am Ende der Veranstaltung hielten die Achtklässlerinnen und Achtklässler stolz ihr Montessori-Abschlusszeugnis in den Händen.

In der achten Jahrgangsstufe absolvieren die Schülerinnen und Schüler ihre Großen Montessori-Abschlussarbeiten, in der 9. und 10. Jahrgangsstufe nehmen sie mit Erfolg an den staatlichen Abschlussprüfungen teil. Mehr dazu unter www.montessoriwug.de.

Bildunterschrift: Schülerin Marie H. vor ihrem Präsentationstisch und ihrer Erfindung zum Thema „Hilfestellung für Menschen mit Behinderung“ gemeinsam mit Herrn Landrat Manuel Westphal und Bürgermeister Christian Frühwald. Foto: Montessori-Schule WUG

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