Weißenburg (red). Auf Grundlage der Förderrichtlinie Landesentwicklung (FöRLa) erhält der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen bei einem Förderzeitraum von drei Jahren und einem Fördersatz von 80 Prozent Fördermittel in Höhe von 450.000 Euro. Das Bayerische Wirtschaftsministerium hat insgesamt sieben neue Förderbescheide an Regionale Initiativen aus Mittelfranken, Unterfranken, Schwaben und Oberbayern überreicht. Die Gesamtfördersumme beträgt rund 2,6 Millionen.

Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen profitiert signifikant von Förderrichtlinie Landesentwicklung (FöRLa)

Wie der Initiator für das Radverkehrskonzept Wolfgang Hauber ausführt, wurde die Idee mit einen Antrag der FW-Kreistagsfraktion aus dem Jahr 2020 auf den Weg gebracht. “Es war mir ein besonderes Anliegen, neben dem Freizeit- auch den Alltagsradverkehr in unserem Landkreis zu stärken. Durch die Förderung eines umfangreichen Radverkehrskonzeptes und deren anschließende Umsetzung wird genau das gewährleistet.” Bei der Erstellung sollen in den kommenden Jahren auch einige Akteursgruppen mitwirken.

Darüber hinaus startet der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen eine Kampagne zur Stärkung des WIR-Gefühls mit einem INFO-Aktionstag zum 50. Jubiläum des Landkreises. Bei einem “Tag der regionalen Genüsse in Altmühlfranken“ im Umkreis von Ellingen soll Mitte September in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern das Bewusstsein für regionale Produkte, Zusammenhänge sowie Wertschöpfungsketten in der Region intensiviert werden. Es freut mich, dass auch diese Maßnahmen von der Förderzusage des StMWi umfasst sind.

Bayernweit fördert das bayerische Wirtschaftsministerium inzwischen nahezu flächendeckend über 65 Regionale Initiativen. Überdies werden Projekte in Zusammenhang mit dem Sparen von Flächen mit zusätzlichen Fördermitteln unterstützt.

Bildunterschrift: MdL Wolfgang Hauber: “Es ist ein äußerst erfreuliches Zeichen, dass sich mein Einsatz für das Radverkehrsgutachten im Landkreis gelohnt hat und sowohl der Freizeit- als auch der Alltagsradverkehr in hohem Maße profitieren wird.” Foto: Brigitte Dorr

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