(red). In einer Pressemitteilung der SPD Weißenburg-Gunzenhausen weisen die Sozialdemokraten auf die im Bundestag beschlossene Aufhebung des Solardeckels hin. Damit gelinge ein Riesenschritt hin zu einer klimafreundlichen Wirtschaftsweise. Ziel ist es, bis 2050 klimaneutral zu wirtschaften und den Anteil der erneuerbaren Energien bis 2030 auf 65 Prozent ausbauen. Uwe Döbler, Energie- und Klimaschutzfachmann der SPD-Kreistagsfraktion, freut sich über diesen Erfolg der SPD-Bundestagsfraktion: „Das war ein hartes Stück Arbeit, aber nach monatelanger Blockade durch die Union ist es nun geschafft: Der Solardeckel ist weg. Damit ist der Weg frei für den weiteren Ausbau der Solarenergie.“

Bislang galt: Die finanzielle Förderung von neuen Solaranlagen über das EEG endet in dem Moment, in dem alle bereits installierten Photovoltaik-Anlagen zusammen eine Kapazität von 52 Gigawatt erreichen. Nun hat der Bundestag die Aufhebung des Deckels beschlossen.

Harald Dösel, Vorsitzende der SPD Weißenburg-Gunzenhausen, ergänzt: „Das sind gute Nachrichten für die Erneuerbaren Energien in Deutschland. Nun muss aber ergänzend auch die zukunftsfeindliche 10H-Regelung in Bayern endlich fallen. In ganz Deutschland gelten nun höchstens 1000 Meter Abstand, nur Bayern verhindert mit einem doppelt hohen Abstand den notwendigen Ausbau von Windkraft.“

Bildunterschrift: Der Solardeckel wurde abgeschafft. Foto: Pixabay

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