Stadt Monheim erhält Radverkehrskonzept

Monheim (red). Für die Stadt Monheim inklusive aller Stadtteile wird 2022 ein Radverkehrskonzept erstellt. Bereits am 18. November 2021 fand die Auftaktveranstaltung statt, auf der sich der Lenkungskreis „Arbeitsgruppe RAD“, bestehend aus Stadtrats- und Verwaltungsmitgliedern, weiteren Institutionen und Bürgern, gründete. Die organisatorische Umsetzung in der Stadt Monheim wird federführend vom StadtAktivManagement begleitet werden.

Die Öffentlichkeit kann sich spätestens ab März 2022 mittels Fragebogen, der online auf der Website der Stadt Monheim zur Verfügung steht, an der Erstellung des Radverkehrskonzeptes
beteiligen. Zudem stehen die Türen des StadtAktivManagement jederzeit für Anregungen und Ideen offen.

Das beauftragte Planungsbüro VAR+ aus Darmstadt wird ein „Klassifiziertes Radverkehrsnetz“ (RVN) mit den Klassifizierungsstufen Pendlerrouten, Basisrouten und Verdichtungsnetz erstellen. Nach Abstimmung der Strecken dieses Netzes werden entlang der Routen Maßnahmen entwickelt, die Lücken im definierten Netz schließen und Mängeln abhelfen. Maßnahmen werden für die Schwerpunkte Fahrradparken, Radwegweisung / Orientierung, Service, Markierung und StVO Beschilderung, allgemeine Gefahren an Kreuzungen und
Strecken, Mängel an Oberflächen und Marketing erarbeitet.

Die unterschiedlichen Klassifizierungsstufen ermöglichen die radverkehrliche Planung für Menschen, die ganz verschiedene Bedürfnisse an Infrastruktur haben. So wünscht eine Person, die täglich mit dem Fahrrad zur Erwerbsarbeit fahren möchte, direkte, sicher und zügig befahrbare Strecken, wird gleichzeitig oft als „verkehrserfahren“ bezeichnet und kann somit Situationen gefahrlos meistern, die zum Beispiel Schulkindern nicht zugemutet werden können. Für Schülerinnen und Schüler kann mit Hilfe der Basisrouten ein Netz geschaffen werden, das in erster Linie auf Sicherheit und Fahrkomfort setzt. Das Basisnetz dient somit auch dem Einkaufsverkehr per Fahrrad.

Das Verdichtungsnetz besteht aus Wegen im Grünen, kann auch für den von der Erwerbsarbeit nach Hause radelnden Menschen ein schönes Angebot sein, entspannt und dafür langsamer
als auf Pendlerrouten das Radfahren zu genießen.

Bild: Dietmar Denger

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