Tanja Schorer-Dremel zu Gast in Umwelt|Jugendherberge Eichstätt

(red). In einer nicht alltäglichen Gesprächsrunde kamen die Landtagsabgeordnete Tanja Schorer-Dremel (CSU), der Präsident des Jugendherbergswerks Bayern, Klaus Umbach, Marko Junghänel von der Geschäftsstelle des Jugendherbergswerks in der Eichstätter Jugendherberge und die engagierten Herbergseltern Harald und Susanne Gulden zusammen.

Dem Gespräch war ein Besuch von Herrn Umbach in der Kinderkommission des Bayerischen Landtags vorausgegangen, deren Vorsitzende die Eichstätter Abgeordnete seit 2014 ist. Ziel dieses Treffens war es, die Rolle der Jugendherbergen bei der Förderung der Bildung, Kultur und Gemeinschaft in Bayern zu beleuchten und Wege zu finden, wie die Einrichtungen ihr Angebot noch besser auf die Bedürfnisse der jungen Menschen ausrichten können und nötige Investitionen getätigt werden können.

Die Jugendherbergen in Bayern verzeichneten im letzten Jahr über eine Million Übernachtungen und deutschlandweit sogar zehn Millionen. Während des vertiefenden Austauschs in Eichstätt betonten die Vertreter des Bayerischen Jugendherbergswerks die zunehmende Bedeutung ihrer Einrichtungen als Begegnungsorte für junge Menschen aus unterschiedlichen Regionen und sozialen Hintergründen. Die Jugendherbergen bieten nicht nur eine preisgünstige Übernachtungsmöglichkeit, sondern auch vielfältige Programme und Aktivitäten an außerschulischen Lernorten, die Bildung, Naturerlebnisse, soziales Miteinander und Inklusion fördern.

Tanja Schorer-Dremel äußerte ihre Anerkennung für die Arbeit des Bayerischen Jugendherbergswerks und betonte die wichtige Rolle, die Jugendherbergen bei der Förderung der persönlichen Entwicklung junger Menschen spielen. Sie unterstrich die Notwendigkeit, das Angebot weiter auszubauen und gleichzeitig sicherzustellen, dass Jugendherbergen für alle Kinder und Jugendlichen zugänglich sind, unabhängig von ihrer sozialen oder finanziellen Situation, zum Beispiel im Rahmen eines Schullandheimaufenthalts.

„Die Jugendherbergen in Bayern bieten eine einzigartige Umgebung, in der Kinder und Jugendliche sich entfalten, lernen und wertvolle Erfahrungen sammeln können. Als Landtagsabgeordnete, aber auch in der Vergangenheit als Grundschulrektorin, war und ist es mir ein Anliegen, die Entwicklung unserer Kinder und Jugendlichen zu fördern und sicherzustellen, dass sie optimale Chancen für ihre persönliche Entfaltung haben“, erklärte Schorer-Dremel.

Die Vertreter des Bayerischen Jugendherbergswerks bedankten sich herzlich bei der Abgeordneten für ihr Interesse und ihre Unterstützung. Sie hoben hervor, dass der Austausch mit der Politikerin dazu beitrage, die Sichtbarkeit der Jugendherbergen zu erhöhen und das Bewusstsein für ihre gesellschaftliche Bedeutung zu schärfen.

Präsident Klaus Umbach betonte, dass für die Jugendherbergen nicht allein die Übernachtungszahlen wichtig sind, sondern auch der außerschulische Bildungsauftrag und das Engagement für Inklusion in unterschiedlicher Ausprägung. Die Jugendherberge in Eichstätt ist als Umweltjugendherberge zertifiziert und leistet daher einen wertvollen Beitrag zur Bildung und persönlichen Entwicklung der Gäste.

Das Gespräch endete mit positivem Austausch und dem gemeinsamen Ziel, die außerschulische Bildung weiter zu fördern und die Jugendherbergen noch stärker mit den zuständigen staatlichen Stellen zu vernetzen. Die Jugendherberge in Eichstätt nimmt einen hohen Stellenwert als Bildungseinrichtung ein und wird auch zukünftig wichtige Impulse setzen. Die Förderung der außerschulischen Bildung und die Zusammenarbeit mit den Jugendherbergen sind Schwerpunkte der zukünftigen Zusammenarbeit, um weiterhin allen jungen Menschen wertvolle Erfahrungen für ihre persönliche und soziale Entwicklung zu ermöglichen.

Bildunterschrift: Besuch in der Umwelt|Jugendherberge Eichstätt: (v. l.): Tanja Schorer-Dremel, Harald Gulden, Susanne Gulden, Klaus Umbach, Marko Junghänel. Foto: Büro Schorer-Dremel/Janssen

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