Caritasverband wirbt um Beteiligung aus Diözese an „innovatio“

Eichstätt (red). Engagierte für innovative Sozialprojekte im Bistum Eichstätt will der Caritasverband für die Diözese motivieren, sich am Wettbewerb für den ökumenischen Sozialpreis „innovatio 2024“ zu beteiligen. Dieser steht unter der Schirmherrschaft der Präsidentin des Deutschen Caritasverbandes, Eva Maria Welskop-Deffaa, und des Präsidenten des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland, Rüdiger Schuch. „Mit sozialer Innovation und hohem Engagement auf neue und alte Herausforderungen antworten – das geschieht an vielen Orten in der verbandlichen Caritas und ebenso bei der Diakonie. Besonders kreativen Lösungen und überraschende Herangehensweisen zeichnen wir mit dem innovatio-Preis aus“, schreibt die Caritas-Präsidentin unter www.innovatio-sozialpreis.de. In diesem Jahr widmet sich der Preis den Themen sozial gerechter Klimaschutz, Frieden, Versöhnung und Demokratie.

Projekte und Initiativen, die sich dieser drängenden Probleme annehmen, die nachhaltigere und friedlichere Handlungsperspektiven eröffnen und in die Zukunft weisen, können sich für den Preis bewerben. „Es ist gleich, wie groß Ihr Projekt ist, es zählt die Idee: Was hilft weiter? Welche Wirkung wird erzielt? Was verändert die Gegenwart und prägt die Zukunft? Jede Antwort, die die Welt zu einem friedlicheren und nachhaltigeren Ort macht, kann zu einem Projekt werden, das preiswürdig ist“, wird auf der Internetseite um eine Beteiligung geworben.

Vergeben werden ein Hauptpreis von 6.000 Euro und drei Nebenpreise von jeweils 3.000 Euro. Der Hauptpreis wird an Projekte vergeben, die sich in innovativer Weise den drängenden Problemen im Bereich Frieden, Demokratie oder Klimaschutz annehmen und neue nachhaltige Handlungsperspektiven eröffnen, die in die Zukunft weisen. Das Projekt geht die gegenwärtigen Herausforderungen nicht nur mit Kreativität, Mut und neuen Ideen an, sondern ist auch hinsichtlich der Wirksamkeit gut durchdacht. Das ausgewählte Projekt entspricht damit mehr als andere den Kriterien zur Auswahl von „Sozialen Innovationen“ für den Sozialpreis innovatio. Der erste Nebenpreis geht an ein Projekt, das sich niederschwellig und einfach umsetzen lässt und es verdient, noch weiter im Bereich der Kirchen und der kirchlichen Wohlfahrt bekannt gemacht zu werden. Der zweite Nebenpreis ist für ein Projekt gedacht, das sich durch eine besonders gute Idee auszeichnet, aber bisher eher im prototypischen Status ist und es verdient, wirksam umgesetzt zu werden. Und der dritte Preis ist ein Publikumspreis, der bei einer Innovationskonferenz am 21. November 2024 in Berlin durch Besucherinnen und Besucher per Online-Voting ermittelt wird.

Bewerbungen sind bis zum 1. Juni 2024 unter www.innovatio-sozialpreis.de/zur-bewerbung.html möglich.

Foto: VRK

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