Junge Union besichtigte saniertes Juramare nach dem Umbau

GUNZENHAUSEN (RED). Kürzlich besuchte die Junge Union WeißenburgGunzenhausen erneut das Freizeitbad Juramare mit Bürgermeister Karl-Heinz Fitz, nachdem diese das Freizeitbad mit Saunalandschaft bereits vor knapp zwei Jahren in der Umbauphase, besichtigt hatten.

Wie bereits vor zwei Jahre aufgrund der kürzeren Öffnungszeiten in der Sommerzeit und der Revisionszeit im Freizeitbad Juramare in Gunzenhausen besuchte die Junge Union die Einrichtung an einem Mittwochabend um sich über den Abschluss der allgemeinen Sanierungsarbeiten, den Umbau und die Sanierung des Umkleidebereiches sowie den allgemeinen Bäder und Saunabetrieb vor Ort zu informieren (wir berichteten bereits in der Vergangenheit über die Besichtigung der Jungen Union während der Umbauphase).
Der Kreisvorsitzende Manuel Blenk begrüßte die jungen Kommunalpolitiker sowie Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzenden Karl-Heinz Fitz zu der erneuten Betriebsbesichtigung und bedankte sich dafür beim technischen Geschäftsführern Mario Malorny sowie bei dem Betriebsleiter der beiden Freizeitbäder, Juramare und Waldbad, Martin Renk (der kaufmännische Geschäftsführer Roland Dücker war leider terminlich verhindert) für die erneute Besichtigungsmöglichkeit und die kompetente und informative Führung durch das Saunadorf, den komplett neu gestalteten Umkleidebereich mit Duschen, den Solebereich (im Untergeschoss der Bades) sowie die umfassende, meist gut verkleidete und sehr aufwendige Technik des gesamten Bäderkomplexes.

Das Bad und der Bäderbetrieb mit Saunadorf wurde bis heute und wird weiterhin immer kontinuierlich an Hand der Wünsche und Ansprüche der Gäste weiterentwickelten. Heute ist das Juramare mit seinem Saunadorf ein modernes und beliebtes Freizeitbad das von den Urlaubern ebenso gerne angenommen wird wie auch von den Besuchern aus Gunzenhausen und der weiteren Region. Es trägt als öffentliche Einrichtung ebenso zu der Lebensqualität in Gunzenhausen und der Umgebung bei wie der Stadtbus und das Angebot des ÖPNV. Ein besonderes Augenmerk wurde bei der Sanierung und Neugestaltung auf den Namen des Bades gelegt. Juramare, also das Meer am/im Jura. So finden sich sehr viele Bilder von Ammoniten, die man durchaus direkt mit dem Juragestein verbindet, aber auch die Auswahl der Fliesen und Fugen, welche den Farben des Juragesteins ähnelt. Ein durchaus gut gelungenes, rundes Konzept, das stetig weiter vorangetrieben wird.

Die bereits abgeschlossene aber noch nicht komplett abgerechnete Bauinvestition stellte mit 3,5 Millionen Euro eine der größten Investitionsmaßnahme der Stadtwerke dar und umfasset den Umbau der Dusch- und WC-Einrichtungen, des Solebades, des Lüftungssystems und der Umkleideräume die um eine dritte Sammelumkleide wegen der Förderbedingungen für den Schulsport (Auflage der Regierung von Mittelfranken) erweitert wurden.

Beim knapp zweistündigen Rundgang mit Vortrag und Ausführungen von Herrn Malorny und Herrn Renk konnten sich die Besucher von weiteren Neuerungen im Saunadorf überzeugen und waren von den immer neuen Ideen des Bäderteams begeistert.
Die Umbaumaßnahmen konnten zwar leider bei Weitem nicht im Zeitplan, wie ursprünglich gedacht Mitte 2017, fertiggestellt werden. Dafür kann sich das Ergebnis trotz der längeren Bauverzögerungen doch wahrlich sehen lassen.

Zum Abschluss der Führung war sich Bürgermeister Karl-Heinz Fitz mit allen Teilnehmern darüber einig, dass die Bereiche Bäderbetrieb und Stadtbus durch die Stadtwerke nicht kostendeckend geführt werden können, aber diese beiden Einrichtungen der Stadtwerke von der Öffentlichkeit am meisten wahrgenommen werden. Das jährliche Defizit der wird durch die Gewinne in den traditionellen Energiesparten zum Glück noch einigermaßen aufgefangen. Es können aber durch aus auch irgendwann Zeiten kommen in denen dieser Ausgleich eventuell nicht oder zeitweise nichtmehr möglich ist, wenn die Bürgerinnen und Bürger nicht als Kunden ihre Stadtwerke weiterhin unterstützen. Für Bürgermeister Fitz ist es dabei erfreulich, dass der Stadtrat einstimmig hinter den Stadtwerken und den Bädern steht und nur durch die Bereitstellung der erforderlichen Mittel im Haushaltsjahr mit 800.000,- € die Förderung der Regierung von Mittelfranken i. H. v. rund 1.000.000,- € möglich gemacht wurde.

Der Erste Bürgermeister Karl-Heinz Fitz bedankte sich, ebenso wie der Kreisvorsitzender Manuel Blenk, zum Abschluss nochmals für die Führung und stellte im Namen aller Teilnehmer fest, dass die Stadtwerke mit den bereits durchgeführten Neuerungen im Saunadorf und den umfassenden Sanierungs- und Umbaumaßnahmen auf dem richtigen Weg sind und die Erhaltung der Attraktivität der Bäder in Gunzenhausen ein wichtiger Aspekt der Lebensqualität und die Außenwirkung der Stadt darstellen. „Das Juramare ist Teil der Visitenkarte und auch Aushängeschild der Stadt Gunzenhausen zugleich. Für ihre Einwohner, die Bürger des Landkreises, aber eben auch für die viele Touristen die jährlich Ihren weg in die Stadt finden dar.“ So der Kreisvorsitzende der Jungen Union

Bildunterschrift: Mitglieder des JU-Kreisverbands Weißenburg-Gunzenhausen um den Vorsitzenden Manuel Blenk (3. v. r.),
(v. l.): Bürgermeister Karl-Heinz Fitz, Jürgen Stäblein, Betriebsleiter Martin Renk & der technische Geschäftsführer Mario Malorny (2. v. r.). Foto: JU Weißenburg-Gunzenhausen)

Ähnliche Beiträge

Die Landwirtschaft bittet zu Tisch
Die faszinierende Welt der Pferde
Gemeinden im Naturpark Altmühltal blühen auf