Junger Journalist für Social-Media-Arbeit der Caritas

Eichstätt (red). Vor genau 20 Jahren ging der Caritasverband für die Diözese Eichstätt mit seinem ersten Internetauftritt unter www.caritas-eichstaett.de online. Jetzt hat sich der Verband in seiner Öffentlichkeitsarbeit personell verstärkt, um vor allem in den sozialen Netzwerken stärker präsent zu sein. Seit einigen Wochen arbeitet der 32-jährige Eichstätter Journalistik-Absolvent Valentin Nowak bei dem Sozialverband – für Öffentlichkeitsarbeit und Personalmarketing über Instagram, Facebook & Co.

Auf Instagram, YouTube und Facebook präsentiert sich der Verband nun unter dem Kürzel @caritas.mittelbayern und erzählt inspirierende Geschichten aus den 37 Einrichtungen in der Diözese. „Wir zeigen hier, welchen wichtigen Beitrag die Mitarbeitenden jeden Tag im Verband leisten“, erklärt Nowak. Videos werden dabei nun eine zentrale Rolle spielen.

In den vergangenen Jahren hat der Fachkräftemangel in der Pflege nachhaltige Spuren hinter-lassen. Über die sozialen Medien hofft der Verband, neue Zielgruppen für die Arbeit mit Men-schen zu gewinnen. „Vor 20 Jahren haben wir mit der Homepage das erste virtuelle Schaufenster in unsere Arbeit eröffnet“, sagt Caritasdirektor Alfred Frank. Der erste Auftritt war weit verzweigt: In ihm wurden noch alle sozialen Dienste auf einzelnen Seiten sowie 300 Datensätze von katholisch-sozialen Angeboten in der Diözese dargestellt. Inzwischen sind für die 37 Einrichtungen des Caritasverbandes jeweils einzelne Auftritte aufgebaut worden, die aber alle über die Seite www.caritas-eichstaett.de ansteuerbar sind: für 20 Caritas-Seniorenheime, sieben Kreisstellen, fünf Erziehungsberatungsstellen, die drei großen Einrichtungen Caritas-Kinderdorf Marienstein, Caritas-Wohnheime und Werkstätten sowie Caritas-Zentrum St. Vinzenz in Ingolstadt, den Caritas-Ambulanten Pflegedienst in Abenberg sowie ein neuer modernerer Auftritt für den Diözesanverband. Auch die Internetauftritte der 16 Caritas-Sozialstationen werden von der Öffentlichkeitsarbeit des Caritasverbandes gepflegt. „Jetzt werden wir diesen Einblick in unsere Arbeit durch Bewegtbilder und lebendige Geschichten erweitern“, erklärt Frank. Auch die Internetseiten sind mit der Zeit gegangen. Während sie ursprünglich nur fürs Surfen mit dem PC konzipiert waren, funktionieren sie durch sogenanntes Responsive Design inzwischen auch auf mobilen Endgeräten wie dem Smartphone oder Tablet.

Der Neue im Team der Öffentlichkeitsarbeit, Valentin Nowak, wird sich auch um das Social-Media-Marketing im Caritasverband kümmern. Der Journalist kann dabei auf einen breiten Erfahrungsschatz zurückgreifen. Er hat Berufserfahrung als Journalist für den Bayerischen Rundfunk und als Social-Media-Redakteur bei der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. In Zusammenarbeit mit den Caritas-Einrichtungen wird er Werbekampagnen zur Personalgewinnung entwickeln, produzieren und steuern.

„Diese Kombination von Werbung auf der einen und Social-Media-Berichterstattung auf der an-deren Seite soll gleichsam dem Arbeitskräftemangel entgegenwirken und informieren“, ist der stellvertretende Caritasdirektor Andreas Steppberger sicher. „So können wir mit unseren neuen Kanälen ein Multiplikator des Verbands in der Öffentlichkeit sein.“

Bildunterschrift: Vor genau 20 Jahren ging der erste Internetauftritt des Caritasverbandes für die Diözese Eichstätt online. Daran erinnern Caritasdirektor Alfred Frank (hinten rechts) und Caritas-Pressereferent Peter Esser (hinten links). Inzwischen sind Auftritte in sozialen Netzwerken hinzugekommen, wie Vize-Caritasdirektor Andreas Steppberger (links) und der neue Caritas-Mitarbeiter für Social Media, Valentin Nowak, zeigen. Foto: Caritasverband Eichstätt

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