Keine Kürzung bei Freiwilligendiensten – Caritas fordert Klarheit für die Finanzierung im Jahr 2025

Eichstätt (red). Die Kampagne „Freiwilligendienst stärken“ feiert einen wichtigen Etappensieg. In der Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses des Bundestages sind die ursprünglich vorgenommenen Kürzungen bei den Freiwilligendiensten für 2024 vollständig zurückgenommen worden. „Damit hat die Bundespolitik auf den enormen Druck der unzähligen Freiwilligen, Ehemaligen und Unterstützerinnen und Unterstützer reagiert und einen massiven Wegfall von Trägerstrukturen und Einsatzstellen verhindert“, ist Jakob Streller, Koordinator für Freiwilligendienste beim Diözesan-Caritasverband Eichstätt, erleichtert.

Im Regierungsentwurf des Bundeshaushaltes für dieses Jahr waren insgesamt Kürzungen im Umfang von 78 Millionen Euro vorgesehen: für die Jugendfreiwilligendienste mit 25 Millionen Euro und den Bundesfreiwilligendienst mit 53 Millionen Euro. „Nun sind diese Kürzungen verhindert worden und der Ansatz für die Jugendfreiwilligendienste wurde sogar um zusätzliche zwei Millionen Euro erhöht. Das ist ein erster Erfolg“, so Streller.

Offen ist laut dem Caritas-Koordinator allerdings der Haushalt 2025. Daher sei unklar, wie Freiwilligendienste, die im Jahr 2024 beginnen und ins kommende Jahr hineinreichen, im Haushalt 2025 finanziert werden. „Es braucht eine tragfähige Lösung auf Basis der Zahlen 2024. Es muss nun sichergestellt werden, dass der Freiwilligen-Jahrgang 2024/2025 ungekürzt starten kann. Wir brauchen jetzt die Zusage für 2025“, fordert Streller.

Bildunterschrift: Jakob Streller freut sich, dass zunächst geplante Einsparungen für Freiwilligendienste zurückgenommen wurden und fordert, dass auch im Jahr 2025 nicht gekürzt wird. Foto: Caritas/Esser

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