Made in Altmühlfranken – Unternehmensbesuch bei Plastic Omnium in Weißenburg

Altmühlfranken (red). Landrat Manuel Westphal hat das Weißenburger Werk des Automobilzulieferers Plastic Omnium besichtigt. Werkleiter Reinhold Stengel stellte den Standort vor und führte den Landrat durch die Fertigungshallen in der Jahnstraße.

In fast jedem Auto eines deutschen Automobilherstellers steckt ein Stück Altmühlfranken! Einen großen Anteil daran hat die Firma Plastic Omnium, die im Landkreis in Weißenburg und Pappenheim Standorte hat. 2016 wurde das aus der einstigen Dynamit Nobel Kunststoff GmbH entstandene Werk vom französischen Konzern übernommen. Der familiengeführte Automobilzulieferer entwickelt weltweit innovative Produkte und Lösungen für Fahrzeuge. In den beiden Werken in Weißenburg und Pappenheim werden vor allem Stoßfänger, Spoiler und Frontgrills für namhafte Automobilhersteller entwickelt.

Geschäftsführer Xavier Landry und Werkleiter Reinhold Stengel, der selbst schon seit über 30 Jahren in Weißenburg beschäftigt ist, stellten dem Landrat gemeinsam mit der Betriebsratsvorsitzenden Gertraud Meyer sowie der Personalleiterin in Weißenburg Katrin Hopfenbeck das Unternehmen vor. Mit dabei war auch die Leiterin der Wirtschaftsförderung im Landkreis Sabine Unterlandstaettner.

Eine besondere Herausforderung, die auch Plastic Omnium als Automobilzulieferer in den nächsten Jahren mit begleiten wird, ist der Wandel hin zur E-Mobilität. „Auch an unsere Produkte werden neue Anforderungen gestellt. Gemeinsam mit unseren Kunden entwickeln wir mögliche Lösungen und fertigen diese dann auch in unseren Werken im Landkreis an“, erklärte Reinhold Stengel während des Rundgangs. Rund 20 Millionen Teile verlassen pro Jahr das Werk in Weißenburg. Plastic Omnium entwickelt und produziert inzwischen die Stoßfänger aller Elektro-Fahrzeuge des bayerischen Automobilherstellers Audi. „‘Made in Altmühlfranken‘ ist da sozusagen die Devise“, stellte Andreas Rößler von der Entwicklungsabteilung bei Plastic Omnium während des Blicks in seine Abteilung fest.

„Für den Konzern Plastic Omnium spielt auf jeden Fall die strategisch günstige Lage unseres Werks eine wichtige Rolle! Wir liegen sehr zentral zu allen Lieferpunkten in Europa und können diese daher gut bedienen“, beschreibt Reinhold Stengel.

Rund 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in Weißenburg beschäftigt. Die meisten Mitarbeitenden kommen aus dem Landkreis oder aus angrenzenden Regionen. „Die technische Kompetenz unserer Mitarbeitenden hier im Standort ist sehr gut und zeichnet sich vor allem durch die duale Ausbildung aus“, erklärte Geschäftsführer Xavier Landry.

Neben den Ausbildungsabschnitten in Weißenburg, erhalten Auszubildende bei Plastic Omnium auch die Möglichkeit, die deutschen Standorte des Unternehmens zu besuchen oder auch einige Zeit im Ausland zu verbringen. 135 Fabriken gehören in 25 Ländern zum Konzern, der rund 31.000 Mitarbeitende beschäftigt.

„Das Werk des Automobilzulieferers Plastic Omnium hat in Weißenburg eine lange Tradition! Schön, dass mit Plastic Omnium diese Tradition fortgeführt wird. Nach meinem Besuch bin ich davon überzeugt, dass der Automobilzulieferer alles tut, um sich auf verändernde Bedingungen gut einzustellen! Ich wünsche dem Unternehmen weiterhin alles Gute“, so Landrat Manuel Westphal abschließend.

Bildunterschrift: Unternehmensbesuch des Landrats bei Plastic Omnium in Weißenburg; 1. Reihe v.li.: Geschäftsführer Xavier Landry, Werkleiter Reinhold Stengel, Landrat Manuel Westphal; 2. Reihe v. li: Betriebsratsvorsitzende Gertraud Meyer, Personalleiterin Katrin Hopfenbeck, Praktikantin im Landratsamt Mia Bergdolt, Sabine Unterlandstaettner von der Wirtschaftsförderung im Landkreis. Foto: Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen

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