Mit Erasmus+ nach Montpellier – FOSBOS-Schüler in Frankreich

Weißenburg (red). Im Rahmen des EU-Programm Erasmus+ verbrachten einige ausgewählten SchülerInnen der FOSBOS Weißenburg eine unvergessliche 2-wöchige Sprachreise in Montpellier. Nur etwa 10 km von der französischen Mittelmeerküste entfernt, ist Montpellier eine der größten Studentenstädte Frankreichs.

Seit 2014 unterstützt Erasmus+ lebenslanges Lernen, um die schulische, berufliche und persönliche Entwicklung von SchülerInnen in Europa zu fördern. Begleitet von ihrer Französischlehrkraft, OStRin Katrin Stöhr, hatte die Gruppe die Möglichkeit, ihre Französischkenntnisse zu vertiefen und gleichzeitig eine völlig andere Kultur zu entdecken.

Die Reise in die Welt der französischen Sprache fand unter der Leitung erfahrener und engagierter Muttersprachler vom LSF Montpellier statt, die den Sprachunterricht auf interaktive und unterhaltsame Art gestalteten. Gelegen im historischen Zentrum der Stadt, zählt das LSF Montpellier zu den bekanntesten Französisch-Sprachschulen; die SchülerInnen tauchten vollständig in die französische Sprache ein und erlangten schnell mehr Selbstvertrauen im Sprechen, Schreiben und Verstehen.

Die Lerngruppen waren klein und ermöglichten es, sich intensiv mit den Sprachinhalten auseinanderzusetzen und schnell neue Freunde aus verschiedenen Teilen der Welt zu finden.

Letztlich war die Reise nicht nur von einem intensiven Sprachkurs geprägt, sondern auch von einer authentischen kulturellen Erfahrung durch die Unterbringung bei liebevollen Gastfamilien; das französische Alltagsleben wurde somit für alle aus erster Hand erlebbar.

Auch die abwechslungsreich organisierten Nachmittagsprogramme brachten die Gruppe in faszinierende Städte, wie Nîmes, Avignon, Uzès, Saintes-Maries-de-la-Mer und Aigues-Mortes. Geschichte, Architektur, aber auch die bezaubernden kulinarischen Köstlichkeiten wie Éclair und Macarons zählen nun genauso zum Erfahrungsreichtum wie das Erlernen des traditionellen französischen Pétanque-Spiels.

Ein weiterer Höhepunkt war die Teilnahme an den Feierlichkeiten des französischen Nationalfeiertags. Die SchülerInnen erlebten hautnah das bunte Fest mit Feuerwerken und Paraden, was ihnen ermöglichte, einen tieferen Einblick in die nationale Identität Frankreichs zu gewinnen.

Während der Sprachreise hatten die SchülerInnen auch die Möglichkeit, zwei bedeutende Institutionen zu besuchen, die den beruflichen Aspekt der Sprachreise unterstrichen. Der Besuch der renommierten medizinischen Fakultät von Montpellier und die berühmte Kunsthochschule „ESMA“ (École Supérieure des Métiers Artistiques) eröffneten den Schülern wertvolle Einblicke in eine mögliche berufliche Zukunft.

Die Sprachreise nach Montpellier hat zweifellos nicht nur die Sprachfähigkeiten der SchülerInnen der FOSBOS verbessert, sondern ihnen auch die Möglichkeit gegeben, die vielfältige französische Kultur kennenzulernen, ihr Verständnis für andere Kulturen zu erweitern und wertvolle Einblicke in mögliche berufliche Wege zu gewinnen.

Bildunterschrift: OStRin Katrin Stöhr (links) mit der Schülergruppe der FOSBOS Weißenburg bei einer Betriebsbesichtigung in Montpellier. Foto: FOSBOS Weißenburg

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