Weihnachtliche Sozialprojekte der Realschule Hensoltshöhe

Gunzenhausen (red). Weihnachten ist die Zeit der Geschenke, aber auch der liebevollen Gesten. Das haben sich die Schülerinnen und Schüler der Realschule Hensoltshöhe zu Herzen genommen. Mit vielen kleinen Projekten engagierten sich die Lernenden der hiesigen Realschule in den letzten beiden Schulwochen für den „guten Zweck“.

Jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit rufen die Johanniter dazu auf, Pakete mit Grundnahrungsmitteln sowie Hygieneartikeln zusammenzustellen und sie bis Mitte Dezember an Sammelstationen abzugeben. Auch in diesem Jahr hat jede Klasse der Realschule Hensoltshöhe für die Aktion der Johanniter „ein Päckchen geschnürt“, um sich am deutschlandweiten Engagement zu beteiligen und um ebenfalls notleidende Menschen in Albanien, Bosnien, Bulgarien, Rumänien und Ukraine zu unterstützen. Jede Schülerin und jeder Schüler brachte ein oder zwei Artikel für das Paket mit – gemeinsam war der große Karton dann schnell gefüllt.

Im Rahmen der internen Weihnachtsprojekttage gestalteten die Schülerinnen der 7. Klassen kreativ Weihnachtskarten für die Bewohner des Burkhard-von-Seckendorff-Heims. Inhaltlich gaben die Mädchen dabei vieles von sich preis: Zuerst stellten sie sich in der Karte persönlich vor. Anschließend beschrieben sie, was ihnen an Weihnachten besonders gefällt. Vor allem die Zeit mit ihren Familien war ihnen dabei besonders wichtig. Am Ende enthielten die Briefe gute Wünsche zu Weihnachten, die sie an die Senioren richteten. Am Dienstag, den 18.12.2019, wurden die schön gestalteten Karten dann von zehn Schülerinnen und Schülern zusammen mit vielen leckeren Plätzchen, welche die Schülerinnen der 10. Klassen gemeinsam mit den Mädchen und Jungen der 5. Klassen innerhalb der Projektwoche gebacken hatten, an ihre Adressaten übergeben. Die Bewohner freuten sich sehr über diese nette Geste, aber auch die Schülerinnen und Schüler der Realschule Hensoltshöhe hatten viel Freude an der Aktion. Alle waren sich einig, dass diese in den vergangenen Jahren entstandene und liebgewonnene Tradition auch in Zukunft fortgeführt werden soll.

Bereits im letzten Schuljahr begann eine 8. Klasse am Schulfest im Mai, Kunststoffgetränkedeckel für die Aktion Schutzimpfung gegen Polio zu sammeln, mit deren Erlös Impfungen gegen Polio finanziert werden konnten. Dabei sind schon über 18.000 Deckel zusammengekommen. Während der Projektwoche vor Weihnachten nahm sich die jetzige Klasse 9 B die Zeit, die Polio-Aktion neu aufleben zu lassen und sie ins laufende Schuljahr zu integrieren. Nach etlichen Überlegungen, wie die einzelnen Klassen dazu gebracht werden könnten, Plastikdeckel zu sammeln, kam den Schülerinnen der Klasse 9 B die Idee, einen Wettbewerb zu veranstalten. Für jede Klasse bastelten die Schülerinnen eine Kiste, in der die Deckel verstaut werden konnten. Nach den Projekttagen wurden die einzelnen Kisten abgewogen und es wurde ermittelt, welche Klasse die meisten Deckel gesammelt hatte. Die erfolgreichste Klasse war die Klasse 5 A: Die Schülerinnen und Schüler hatten die meisten Plastikdeckel gegen Polio gesammelt und erhielten als Gewinner-Klasse je einen Gutschein für den Pausenverkauf, der nach den Weihnachtsferien im Januar 2020 von der Klasse 9 B organisiert werden wird.

Bildunterschrift: An einer der Sozialaktionen beteiligte Schülerinnen und Schüler. Foto: Realsschule Hensoltshöhe

    Ähnliche Beiträge

    VERmischen! bis Dezember 2020
    Die Freiheit wieder neu entdecken
    Lebendige Zentren