Über 3,2 Mio. Euro für die Ausbildung im Handwerk in Mittelfranken

(red). Die Regierung von Mittelfranken hat der Handwerkskammer für Mittelfranken für Kurse zur überbetrieblichen Ausbildung im Jahr 2022 insgesamt 3.206.762,00 € aus Landes- und EU-Mitteln bereitgestellt.

Die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen im Handwerk ist entscheidend von der Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter abhängig. Ziel der Handwerksförderung ist deshalb die Sicherung einer qualitativ hochwertigen Ausbildung durch die Schaffung günstiger Rahmenbedingungen.

Es werden daher Kurse zur überbetrieblichen Ausbildung, überwiegend von der Handwerkskammer für Mittelfranken in den Bildungszentren in Nürnberg und Ansbach, aber auch von Innungen, durchgeführt. Für die Grundstufe (erstes Lehrjahr) hat die Handwerkskammer für Mittelfranken aus Landesmitteln Zuschüsse i. H. v. 950.000 € und für die Lehrgänge der Fachstufe (zweites bis viertes Lehrjahr) in Höhe von 1.100.000 € erhalten. Die Landesmittel stammen aus dem bayerischen Staatshaushalt und wurden vom Bayerischen Landtag zur Verfügung gestellt. Die Kurse der Fachstufe werden darüber hinaus mit 1.156.762 € aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.

Wie in den beiden Vorjahren wurde aufgrund der Sondersituation durch die Corona-Pandemie bei den Lehrgängen der Fachstufe der Finanzierungsanteil aus Mitteln des ESF von 14 % auf rund 33 % erhöht. Damit wird der bisher vorgesehene Eigenanteil der Ausbildungsbetriebe im Handwerk von rund 19 % aus dem ESF übernommen.

Bildunterschrift: Die Ansbacher Residenz, dem Sitz der Regierung von Mittelfranken. Foto: Regierung von Mittelfranken, Thomas Müller

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